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Australien: SIP-Provider und Nummernanbindung

Wo Sie in „Australien“ eine Nummer mit SIP-Trunk bekommen, welche Parameter der Anbieter liefert und was Sie im Konto eintragen, damit die Nummer in der Telefonanlage klingelt

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Australien: SIP-Anbieter und Anbindung einer Nummer an die PBX

Eine Nummer vergeben wir nicht: Der Betrieb kauft eine australische Nummer bei einem Telekommunikationsanbieter und bindet sie als Trunk in seine PBX ein. Die allgemeinen Schritte – Trunk-Modi, Formularfelder, Netzwerk und Verbindungsprüfung – sind in der Übersicht „Anbindung einer Anbieternummer an die PBX“ beschrieben; hier geht es nur um die australischen Besonderheiten: bei wem man eine Nummer bekommt, was dieser Anbieter ausgibt und was davon in der Admin-Oberfläche einzutragen ist.

Die Angaben auf dieser Seite wurden am 9. September 2026 anhand der Dokumentation der Anbieter und der Branchencodes der australischen Telekommunikationsbranche zusammengestellt; die Links finden Sie im Abschnitt „Quellen“.


Kurz gefasst#

  • Australien ist ein Selbstbedienungsmarkt. Sechs Telekommunikationsanbieter veröffentlichen Serveradresse, Port und Codecs offen, und fünf haben eine Anleitung speziell für Asterisk geschrieben. Die Verträge laufen monatlich, die Registrierung erfolgt online, ein Kanal kostet 2 bis 15 A$ pro Monat. Eine Lizenz braucht der Betrieb nicht: Die Pflichten eines Telekommunikationsanbieters trägt derjenige, bei dem Sie den Trunk beziehen.
  • Der erste Kandidat ist Crazytel. Der einzige im Land, der beide Anbindungsschemata in getrennten Artikeln veröffentlicht hat: sowohl Registrierung als auch Autorisierung per IP; Codecs G.711 in beiden Varianten, Tonwahl RFC 2833, Aktivierung sofort, es gibt einen Ersatzport 25160 für den Fall, dass der Internetanbieter 5060 verfälscht. Danach folgen SIPcity (die ausführlichste öffentliche Parametertabelle im Land, beide Modi, G.722) und MaxoTel (die häufigste Wahl australischer kleiner Unternehmen, aber nur UDP).
  • Die größte lokale Tücke ist der achtstellige Teilnehmernummernteil. Eine Leitung wird anhand der letzten sieben Ziffern erkannt, und bei einer geografischen Nummer 0X XXXX XXXX sind es acht: (02) 9999 8289 und (03) 9999 8289 sind für die PBX identisch. Für das Netz „Sydney plus Melbourne“ – ein typischer australischer Fall – ist das ein reales Szenario; prüfen Sie die Endungen, wenn Sie eine zweite Nummer bestellen.
  • Die zweite: Ein Teil der Anbieter schickt statt der Nummer den Trunk-Login: Crazytel im Registrierungsmodus, Simtex, Telecube, Siptalk. Der Anruf wird angenommen, aber die Leitung lässt sich nicht anhand der Nummer auswählen.
  • 000, 112 und 106 sind über die PBX nicht wählbar: Das sind drei Ziffern, die Regeln für ausgehende Anrufe greifen aber ab vier. Ein Mobiltelefon während der Schicht ist Pflicht – bei einem Internetausfall gibt die Cloud-PBX den Notruf trotzdem nicht durch.
  • Die Adresse des Betriebs im Konto des Anbieters ist keine Formalität. Sie geht an die nationale Datenbank IPND, aus der der Triple-Zero-Betreiber den Standort des Anrufers entnimmt. Unsere PBX in der Cloud ändert diese Adresse nicht.
  • Dokumente – eine australische Adresse und eine ABN, kein Reisepass. Lokale Telekommunikationsanbieter erwarten de facto ein australisches Konto; für ein ausländisches Unternehmen ist es einfacher, eine Nummer bei einem internationalen Anbieter zu beziehen – siehe den entsprechenden Abschnitt unten.

Nummern im Land#

Die Ländervorwahl ist +61. Innerhalb des Landes wird die Nummer mit führender Null gewählt ((03) 9999 8289), ein internationaler Anruf nach außen ist 0011 plus Ländervorwahl. Im internationalen Format entfällt die führende Null: (03) 9999 8289 → +61399998289 – so wird die Nummer auch in „Leitungen“ eingetragen.

  • Geografische – 0X XXXX XXXX: die Ortsvorwahl aus einer signifikanten Ziffer (02 – New South Wales und Canberra, 03 – Victoria und Tasmanien, 07 – Queensland, 08 – South Australia, Northern Territory und Western Australia) plus acht Ziffern des Teilnehmernummernteils. Die nationale Nummer hat 10 Ziffern, die internationale 61 und weitere 9.
  • Mobile 04XX XXX XXX – 10 Ziffern. Eine virtuelle Mobilnummer verkaufen fast alle Anbieter aus der Tabelle unten: In Australien ist das ein beliebtes Format für die „Geschäftsnummer“.
  • Servicenummern: 1300 XXX XXX und 1800 XXX XXX – 10 Ziffern, 13 XX XX – 6 Ziffern, 1900 – Premium. 1800 ist für den Anrufer kostenlos, 1300 und 13 zum Ortstarif.
  • Notrufe: 000, 112 (vom Mobiltelefon) und 106 (Text für Hörgeschädigte) – alle kürzer als vier Ziffern.
  • In welcher Form die Nummer bei einem eingehenden Anruf ankommt – dafür gibt es im Land keine einheitliche Regel, und das ist der wichtigste Punkt:
Was im Anruf ankommt Anbieter Was das für „Leitungen“ bedeutet
Vollständige Nummer ohne Plus (61399998289) Australian Phone Company, Breeze Connect, Aatrox, SIPcity, Crazytel im IP-Modus Leitungen werden anhand der Nummer unterschieden, alles wie in der Übersicht
Trunk-Login statt der Nummer Crazytel im Registrierungsmodus, Simtex, Telecube, Siptalk Leitung lässt sich nicht anhand der Nummer auswählen; der Anruf wird angenommen und geht als „Anruf von diesem Anbieter“ in die Weiterleitung
Nationales Format mit Null (0355552424) Aussie Broadband, Telstra Leitung wird gefunden: Die PBX vergleicht nur die Endung der Nummer

⚠️ Acht Ziffern gegen sieben. Die PBX vergleicht die letzten sieben Ziffern, der australische Teilnehmernummernteil hat aber acht. Zwei Nummern in verschiedenen Bundesstaaten mit denselben acht Ziffern ergeben dieselbe Endung und verschmelzen zu einer Leitung. Wenn Sie einen zweiten Standort einrichten, prüfen Sie die Endungen der Nummern oder trennen Sie sie mit einer gemeinsamen Weiterleitungsregel.

Wer stellt eine Nummer mit SIP-Trunk bereit#

Anbieter Welche Nummern Trunk für die eigene PBX Modus Wie man sich verbindet
Crazytel lokale, 04, 1300/1800 ja, Privat- und Business-Trunk beides selbstständig, online, Aktivierung sofort
SIPcity lokale, 04, 1300/1800, internationale ja, „SIP Trunking“ beides selbstständig, Konto
MaxoTel lokale (Metropolen und Regionen), 04, 1300/1800 ja, „Business Voice Line SIP Trunking“ REGISTER selbstständig, Konto my.maxo.com.au
Breeze Connect lokale, 04, 1300/1800 ja, „Breeze SIP“ REGISTER selbstständig, Konto
Simtex lokale ja, Trunk ab 4,99 A$ pro Monat REGISTER selbstständig, Konto
Aatrox Communications lokale, 04, 1300/1800 ja, unbegrenzt oder pro Minute REGISTER Anfrage, Zugangsdaten kommen per E-Mail
Australian Phone Company lokale, 04, 1300/1800 ja, „SIP Trunking“ REGISTER selbstständig, Konto „VoIP MY ACCOUNT“
Ozetel lokale, 04, 1300/1800 ja, ab 2 A$ pro Monat pro Kanal per IP Anfrage, Adresse der PBX auf die Whitelist
VoIPLine Telecom lokale, 04, 1300/1800, internationale ja, „verbinden Sie Ihre PBX“ REGISTER Konto, Lizenz für Trunk und Kanäle
Aussie Broadband lokale, 1300/1800 ja, „SIP Trunks“ für Unternehmen REGISTER Anfrage, Login und Passwort vergibt der Support
Telecube lokale, 04, 1300/1800 ja REGISTER, per IP — auf Anfrage Konto; keine öffentliche Anleitung
Siptalk lokale, 1300 ja, über „device extension“ ihrer Anlage REGISTER Konto my.siptalk.com.au
Vonex · Vocus lokale, 04, 1300/1800 ja, Unternehmens- laut Vertrag Vertriebsabteilung, Parameter per E-Mail
Telstra · Optus · Symbio alle Bereiche ja, aber nicht für Cloud-PBX per IP am eigenen Standort Vertriebsabteilung, siehe „Telekommunikationsanbieter, die nicht passen“
Telnyx · Twilio · DIDWW · Plivo · Bandwidth · Vonage · Zadarma lokale, mobile, 1300/1800 ja REGISTER oder per IP online, siehe „Internationale Anbieter“

Die ersten sieben Zeilen sind Anbieter mit veröffentlichten Parametern; für sie gibt es unten die Tabellen „Was in der Admin-Oberfläche einzugeben ist“. Die übrigen geben die Serveradresse und die Zugangsdaten bei der Verbindung heraus oder arbeiten mit einer eigenen Architektur.


Crazytel#

Ein Telekommunikationsanbieter aus Brisbane mit Privat- und Business-Trunks. Der einzige im Land, der beide Schemata für den Anschluss einer externen PBX in separaten Artikeln veröffentlicht hat — mit Registrierung und per IP, mit fertigen Parametern für Asterisk. Die Aktivierung erfolgt sofort, der Vertrag läuft monatlich.

Was in der Admin-Oberfläche einzugeben ist (Telefonie → „Kommunikationsanbieter“ → „Anbieter hinzufügen“ → Karte „SIP-Trunk (eigener Anbieter)“):

Feld Wert
SIP-Host sip.biz.crazytel.net.au für den Business-Trunk, sip.crazytel.net.au für den Privat-Trunk
Port 5060; Ersatz — 25160, wenn 5060 beim Internetanbieter schlecht funktioniert
Transport UDP oder TCP
Registrierung ✅ REGISTER; oder entfernen Sie das Häkchen und übergeben Sie dem Anbieter die statische IP unserer PBX
Login die Trunk-Kennung aus dem Crazytel-Konto (im IP-Modus nicht nötig)
Passwort das Trunk-Passwort von dort (im IP-Modus nicht nötig)

Was beim Anbieter einzurichten ist: Trunk kaufen (Residential oder Business) → im Konto die Kennung und das Passwort holen → für den IP-Modus dem Support die statische IP unserer PBX vom Tab „Server“ mitteilen → die gekauften Nummern auf den Trunk leiten → die ausgehende Nummer aus den eigenen wählen.

Stolperfallen ⚠️ Zwei verschiedene Serveradressen, eine für Privat und eine für Business — sie sind leicht zu verwechseln, und dann kommt die Registrierung einfach nicht hoch. Im Registrierungsmodus kommt bei einem eingehenden Anruf der Login an, nicht die Nummer (im IP-Modus und in ihrer eigenen Anleitung für Hardware-PBX kommt die Nummer vollständig an, im Format 61412345678) — wenn es mehrere Nummern gibt, klären Sie bei der Bestellung, ob die Nummer so an den Trunk gebunden ist, dass sie ankommt. Die Codecs sind bei ihnen fest auf G.711 a-law und u-law, G.722 ist nicht angegeben — für uns reicht das. Port 5061 ist bei ihnen der Verschlüsselung vorbehalten, für Trunks wird sie nicht unterstützt.

Quelle: FreePBX SIP Trunk Provisioning Guide, dieselbe Anleitung für den IP-Modus — 09.09.2026.


SIPcity#

Australischer Telekommunikationsanbieter mit eigenem Netz (Anbindung an Tier-1-Anbieter über Equinix Fabric) und einem separaten SIP-Trunking-Produkt. Betreibt die ausführlichste öffentliche Seite mit Parametern im Land – damit lässt sich der Trunk einrichten, ohne nachzufragen.

Feld Wert
SIP-Host call.sipcity.com.au für die Registrierung; 103.55.116.65 für den IP-Modus
Port 5060
Transport UDP (auch TCP wird akzeptiert)
Registrierung ✅ REGISTER; oder entfernen Sie das Häkchen – bei ihnen heißt das Static IP SIP Peering
Login Leitungsnummer im Format 61xxxxxxxxx (zugleich der Authentifizierungs-Identifikator)
Passwort wird von Ihnen im Konto von SIPcity festgelegt

Was beim Anbieter einzurichten ist: SIP Trunking im Konto aktivieren → Schema wählen (Registrierung oder Peering) → Passwort des SIP-Kontos festlegen → für das Peering die statische IP unserer PBX angeben und für die Nummer die Zustellung auf die IP aktivieren → Nummern auf den Trunk leiten.

Stolperfallen ⚠️ Die Nummer für die Anzeige beim Angerufenen erwarten sie in einem separaten SIP-Header (P-Asserted-Identity), den unsere PBX standardmäßig nicht sendet: Das Feld „Anzeigen als“ funktioniert auf diesem Trunk nicht, es wird die Leitungsnummer übermittelt. Wenn Sie die Auswahl der Nummer bei ausgehenden Anrufen benötigen, schreiben Sie an unseren Support. In ihrem Artikel zur Anbindung von Fremd-Hardware wird der verschlüsselte Port 5061 empfohlen, doch die Port-Tabelle bestätigt auch das gewöhnliche UDP 5060 – nehmen Sie dieses. Codecs der Plattform: G.711 in beiden Varianten, G.722, G.729, iLBC, Opus – die Kompatibilität ist vollständig.

Quelle: Ports and IPs for SIPcity's Network, Generic SIP Configuration for Registration – 09.09.2026.


MaxoTel#

Melbourner Spezialist für Telefonie für kleine Unternehmen: sowohl eine eigene Cloud-PBX als auch ein Trunk für eine fremde Anlage. Die häufigste Wahl australischer Installationen auf Asterisk und 3CX, es gibt einen eigenen Leitfaden für Asterisk.

Feld Wert
SIP-Host sip.maxo.com.au
Port 5060
Transport UDP – die Plattform unterstützt nur diesen
Registrierung ✅ REGISTER
Login Registration Username des Trunks aus dem Konto my.maxo.com.au → SIP Trunks
Passwort Passwort des Trunks von dort

Was beim Anbieter einzurichten ist: auf my.maxo.com.au registrieren → SIP-Trunk erstellen, Login und Passwort erhalten → auf Wunsch die Registrierung auf unsere statische IP beschränken (der Trunk hat eine solche Einstellung – eine zweite Schutzschicht über dem Passwort) → Nummern auf den Trunk leiten → ausgehende Nummer wählen.

Stolperfallen ⚠️ Transport nur UDP: Die Variante mit TCP im Formular passt nicht. Der Anbieter bittet darum, ihn nach dem Servernamen, nicht nach der Adresse in die Whitelists aufzunehmen – die IP hat sich bei ihnen geändert, und dazu gab es eine separate Ankündigung. Codecs und Format der eingehenden Nummer sind im öffentlichen Text des Leitfadens nicht beschrieben: Fragen Sie sie bei der Bestellung anhand der Fragenliste aus dem Überblick. Die Website des Anbieters ist durch einen Bot-Schutz gesperrt, daher sollten die obigen Parameter im Konto mit eigenen Augen überprüft werden.

Quelle: Setup Guide for Asterisk, Configuring your firewall or ACL whitelist – 09.09.2026.


Breeze Connect#

Telekommunikationsanbieter aus Adelaide mit starker Partner-Ausrichtung; die Plattform steht in Sydney. Die Einstellungen werden in einem kurzen Artikel veröffentlicht, die Nummer kommt beim eingehenden Anruf vollständig an.

Feld Wert
SIP-Host voice.breezeconnect.com.au
Port 5060
Transport UDP
Registrierung ✅ REGISTER
Login SIP-Login des Trunks aus dem Konto von Breeze Connect
Passwort SIP-Passwort des Trunks

Was beim Anbieter einzurichten ist: einen Trunk und die Anzahl der Kanäle im Konto anlegen → die Zugangsdaten entnehmen → Nummern auf den Trunk leiten → die ausgehende Nummer aus den eigenen festlegen.

Stolperfallen ⚠️ Die Plattform hat zwei Knoten – sip1.oci.syd.breezeconnect.com.au und sip2.oci.syd.breezeconnect.com.au – und der Anbieter bittet die Hardware, sie automatisch anhand der Dienst-DNS-Einträge auszuwählen. Unsere PBX greift auf die gewöhnliche Host-Adresse zu, daher gibt es keine automatische Umschaltung auf den zweiten Knoten; bei Ausfall des ersten wird die zweite Adresse manuell als zweite Leitung angegeben. Empfohlener Codec ist G.711 a-law, auf langsamen Kanälen G.729; bitten Sie darum, G.711 zu belassen. In ihrer Vorlage für 3CX wird die Verschlüsselung der Medien aktiviert – das ist eine Anforderung der Vorlage, nicht der Plattform; für eine gewöhnliche Anbindung bestätigen Sie beim Support, dass die Verschlüsselung nicht verpflichtend ist: bei uns wird sie für Trunks nicht unterstützt.

Quelle: What settings do I use to connect to Breeze SIP? – 09.09.2026.


Simtex#

Telekommunikationsanbieter mit georedundantem Netz (Standorte an der West- und Ostküste) und Trunks ab 4,99 A$ pro Monat. Führt einen aktuellen FreePBX-Leitfaden — und ist der einzige der besprochenen Anbieter, der standardmäßig über TCP arbeitet.

Feld Wert
SIP-Host siptcp.simtex.com.au (Westküste) oder siptcpeast.simtex.com.au (Ostküste)
Port 5062 — in der Anleitung des Anbieters ist der Port durch einen Dienst-DNS-Eintrag ersetzt, den unsere PBX nicht verwendet; lassen Sie die Zahl vom Support bestätigen
Transport TCP
Registrierung ✅ REGISTER
Login Simtex-Kontonummer im Format 214XXXXXXX
Passwort SIP-Passwort des Kontos

Was beim Anbieter einzurichten ist: Trunk und Kanäle kaufen → Kontonummer und Passwort erhalten → um Bestätigung des Ports bitten (wir lösen Dienst-DNS-Einträge nicht auf) → nächstgelegenen Standort wählen → Nummern weiterleiten → die Zahl der Kanäle auf den tatsächlichen Bedarf begrenzen, das ist deren eigene Sicherheitsempfehlung.

Stolperfallen ⚠️ Der Transport muss im Formular auf TCP umgestellt werden — mit UDP kommt die Registrierung nicht hoch. Der Login stimmt mit der Kontonummer überein und geht auch in den ausgehenden Anruf, deshalb kommt im eingehenden höchstwahrscheinlich der Login und nicht die Nummer an: Leitungen lassen sich dann nicht anhand der Nummer unterscheiden. Codecs — G.711 a-law zuerst, u-law zweitens, alles in Ordnung.

Quelle: FreePBX 15 PJSIP Trunk Configuration — 09.09.2026.


Aatrox Communications#

Australischer Telekommunikationsanbieter, der die Interoperabilitätstests des PBX-Herstellers 3CX bestanden hat; verkauft unbegrenzte und minutenbasierte Trunks mit lokalem Support. Für Asterisk hat er eine eigene Anleitung, aber die Serveradresse wird nicht öffentlich bekannt gegeben — sie kommt per E-Mail bei der Anbindung.

Feld Wert
SIP-Host SIP-Domain aus der Anbindungs-E-Mail von Aatrox
Port 5060
Transport UDP
Registrierung ✅ REGISTER
Login SIP-Login aus derselben E-Mail
Passwort SIP-Passwort von dort

Was beim Anbieter einzurichten ist: Trunk bestellen (unbegrenzt oder minutenbasiert) → E-Mail mit Serveradresse, Login, Passwort und Nummer erhalten → Nummern auf den Trunk weiterleiten → ausgehende Nummer abstimmen.

Stolperfallen ⚠️ Der Anbieter verlangt ausdrücklich, dass die ausgehende Nummer im nationalen Format angezeigt wird — 03xxxxxxxx, nicht +613…. Füllen Sie das Feld „Anzeigen als“ bei diesem Trunk genau so aus; fremde Nummern werden wie bei allen australischen Telekommunikationsanbietern nicht durchgelassen. Die Codecs sind im Artikel nicht aufgeführt — fragen Sie sie bei der Bestellung ab. Eine Anbindung ohne E-Mail des Anbieters lässt sich nicht planen: die Serveradressen sind nicht öffentlich zugänglich.

Quelle: FreePBX SIP Trunk Configuration, 3CX: Aatrox passed the interop — 09.09.2026.


Australian Phone Company#

Anbieter aus Melbourne: Einzelhandel, Cloud-PBX und Trunking. Führt den ausführlichsten australischen Leitfaden zu Asterisk — mit einer Liste der eigenen Netze, Codecs und Beispielen für Wählregeln.

Feld Wert
SIP-Host sip.australianphone.com.au
Port 5060 — Standard; im Leitfaden des Anbieters wird der Port nicht genannt, klären Sie ihn bei der Anbindung
Transport UDP
Registrierung ✅ REGISTER
Login Login des Geräts aus dem Konto „VoIP MY ACCOUNT“ → Devices
Passwort Passwort desselben Geräts

Was beim Anbieter einzurichten ist: im Konto ein Gerät vom Typ Trunk anlegen (bei einem anderen Typ brechen eingehende Anrufe und die Nummernübermittlung bei ausgehenden Anrufen) → dessen Login und Passwort übernehmen → Nummern auf das Gerät weiterleiten und sie im internationalen Format ohne Plus eingeben (61399998289) → Verbindung mit deren Echo-Test 09002 prüfen.

Stolperfallen ⚠️ Die Nummer zur Anzeige beim Angerufenen erwarten sie, wie auch SIPcity, in einem separaten SIP-Header, den unsere PBX standardmäßig nicht sendet: das Feld „Anzeigen als“ funktioniert bei diesem Trunk nicht. In ihrer Codec-Liste folgen nach G.711 a-law noch G.729 und GSM — bitten Sie den Support, G.711 den Vorrang zu lassen, sonst kommt das Gespräch möglicherweise nicht zustande. Den Codec G.711 u-law haben sie gar nicht, aber a-law genügt.

Quelle: FreePBX / Asterisk Systems configuration — 09.09.2026.


Anbieter, deren Parameter der Support bereitstellt#

Ozetel, VoIPLine Telecom, Aussie Broadband, Telecube, Siptalk, Vonex und Vocus

Bei diesen Telekommunikationsanbietern gibt es einen Trunk für die eigene PBX, aber Serveradresse, Login und Passwort werden per E-Mail oder im Konto nach Vertragsabschluss bereitgestellt: Eine Vorkonfiguration des Trunks über diese Seite ist nicht möglich. Was Sie beim Manager erfragen sollten — „Was Sie beim Anbieter erfragen sollten“.

  • Ozetel. Anbieter aus Sydney mit dem günstigsten öffentlichen Trunk in der Auswahl: 2 A$ pro Monat für einen Kanal, 15 A$ für zehn, 60 A$ für fünfzig; eingehende Anrufe sind kostenlos, lokale und nationale Anrufe werden nicht pro Minute, sondern pro Anruf abgerechnet. Funktioniert nur über IP, eine Registrierung gibt es dort gar nicht: Im Trunk-Formular muss das Häkchen „Beim Anbieter registrieren“ entfernt und dem Anbieter die statische IP unserer PBX aus dem Tab „Server“ mitgeteilt werden. Die Codecs sind direkt angegeben — G.711, G.722 und G.729. Serveradresse und Port werden öffentlich nicht genannt, sie werden bei der Einrichtung bereitgestellt: Fragen Sie sie per E-Mail an, bevor Sie den Trunk anlegen. Produkt: https://www.ozetel.com.au/services/sip-trunking
  • VoIPLine Telecom. Australische Cloud-PBX mit einem separaten Trunking-Produkt. Der Trunk ist bei ihnen ein Objekt innerhalb ihrer eigenen Anlage: Er muss im SIP-Registrierungsmodus erstellt, per Leitung mit dem Objekt der eingehenden Nummer verbunden und die Konfiguration mit einer separaten Schaltfläche angewendet werden, sonst laufen eingehende Anrufe nicht. Die Serveradresse ist kontospezifisch (Form sipmreg.au.voipcloud.online), der Port ist nicht standardmäßig — 7060; ein vergessener Port sieht aus wie „die Registrierung läuft stillschweigend nicht durch“. Der Anbieter bittet darum, den Servernamen statt der Adresse zu verwenden: Auf ihrer Seite erfolgt ein Load-Balancing. Die Kanäle sind ein kostenpflichtiger Pool, der noch auf die Trunks verteilt werden muss.
  • Aussie Broadband. Großer Internetanbieter, seit 2024 Eigentümer des Wholesale-Telekommunikationsanbieters Symbio. Eine logische Wahl, wenn das Internet des Betriebs bereits bei ihnen liegt, aber ausgehende Anrufe über unsere PBX funktionieren auf diesem Trunk derzeit nicht: Ihr Server erwartet im Anruf eine spezielle kurze Domain-Zeichenfolge statt der Serveradresse und lehnt alles andere ab. Als Empfänger für eingehende Anrufe ist der Trunk geeignet. Der achtstellige Login und das Passwort werden im Konto nicht angezeigt — dafür müssen Sie den Support anrufen; auch die ausgehende Nummer wird bei ihnen gleich dem Login und nicht der Nummer gesetzt.
  • Telecube. Ein Trunk ist vorhanden, der Modus ist Registrierung (IP-Autorisierung gibt es auf Anfrage ebenfalls), die Serveradresse ist sip.telecube.com.au, aber eine öffentliche Anleitung hält der Anbieter nicht bereit: Gleichen Sie die Parameter mit dem Support ab. Im eingehenden Anruf kommt der Login an, und die Nummer legt der Anbieter in einen eigenen Dienst-Header, den unsere PBX nicht liest — die Routing nach Leitung wird auf diesem Trunk nicht funktionieren.
  • Siptalk. Cloud-PBX aus Brisbane. Die Anbindung ist nicht als Trunk, sondern als Nebenstelle ihrer Anlage umgesetzt: Im Konto wird eine „device extension“ erstellt, deren Login und Passwort bei uns eingegeben werden. Die Serveradresse hat die Form sipNN.siptalk.com.au, wobei die Nummer der Plattform kontospezifisch ist — sie ist auf der Seite zur Kontoverwaltung angegeben, ein Erraten ist nicht zulässig. Folge des Modells: Ein Teil der Logik (Sprachmenü, Warteschlangen) bleibt auf ihrer Seite, und im eingehenden Anruf kommt der Login der Nebenstelle an. Verbindungstest — ihr Echo-Test 99299.
  • Vonex und Vocus. Vonex ist ein Cloud-PBX-Anbieter, der 2021 den Privatkundenbestand von MyNetFone übernommen hat: Laut ihrer Hilfe gibt es einen Trunk „für Kunden mit eigener Anlage“, aber die Parameter sind nicht veröffentlicht, und der Hilfebereich selbst ist am 9. September 2026 wegen eines abgelaufenen Website-Zertifikats nicht erreichbar. Vocus ist ein Wholesale- und Unternehmens-Telekommunikationsanbieter, der vom PBX-Hersteller 3CX nur in der Variante „Standard“-Trunks zertifiziert ist; die Trunk-Nummer wird dort im nationalen Format eingegeben (0285203570). Bei beiden werden die Parameter beim Support angefragt.

Telekommunikationsanbieter, die für unsere PBX nicht geeignet sind#

Telstra, Optus, Symbio, Internode NodePhone — warum und was stattdessen zu tun ist
  • Telstra (Business SIP und SIP Connect). Der größte Telekommunikationsanbieter des Landes hat einen SIP-Trunk, aber er wird auf ihrer Hardware am Standort des Betriebs terminiert, und daran dürfen nur akkreditierte Anlagen angeschlossen werden. Die Signalisierung läuft von ihren Edge-Servern an die statische Adresse dieser Hardware, nicht an einen beliebigen Host im Internet, und erfordert Portweiterleitung und QoS-Einstellungen am Router. Unsere Cloud-PBX wird einen solchen Trunk nicht sehen. Betrieben mit Business SIP empfehlen wir, die Nummer zu einem beliebigen Anbieter aus der obigen Liste zu portieren oder ein lokales Gateway am Standort zu belassen.
  • Optus (Evolve Voice). Unternehmens-Trunk für eine Anlage am Standort: Er erfordert keine Mediengeräte, wird aber über das private Netz Optus Evolve und nicht über das öffentliche Internet bereitgestellt und zusammen mit diesem verkauft. Bis zu unserer PBX in der Cloud reicht er nicht.
  • Symbio und Internode NodePhone. Symbio (ehemals MyNetFone und MNF Group) ist ein Wholesale-Telekommunikationsanbieter, seit Februar 2024 Teil von Aussie Broadband: Der Trunk ist unternehmensweit, öffentliche Parameter gibt es nicht, der Privatkundenweg zum selben Netz führt heute über Aussie Broadband. NodePhone ist eine historische Option, beliebt bei australischen Enthusiasten: Das Produkt wurde zusammen mit der Marke Internode eingestellt, neue Anschlüsse gibt es nicht.

Internationale Anbieter mit australischen Nummern#

Australische Nummern verkaufen alle großen internationalen Dienste — Telnyx, Twilio, DIDWW, Plivo, Bandwidth, Vonage, Sinch, didlogic, VoIP.ms, Zadarma und andere. Die Einträge von Telnyx, Twilio und Zadarma sind bereits im Katalog beim Hinzufügen eines Anbieters vorhanden: Serveradresse und Modus werden automatisch eingetragen.

  • Für ein ausländisches Unternehmen ist das meist der einzige Weg. Lokale Telekommunikationsanbieter erwarten de facto ein australisches Konto, eine ABN und eine Serviceadresse, während internationale Anbieter Dokumente und Kundenadresse über ihr regulatorisches Paket akzeptieren.
  • Die Dokumentenprüfung ist adressbezogen und verpflichtend. Bei Twilio werden australische Nummern über ein regulatorisches Paket mit einer Adresse in Australien vergeben, wobei die Anforderungen für geografische, mobile und gebührenfreie Nummern sowie für Unternehmen gegenüber natürlichen Personen unterschiedlich sind. Der Grund ist bei allen derselbe: Die Adresse fließt in die IPND-Datenbank ein, aus der Triple Zero den Standort bezieht.
  • Notrufe 000 — die Frage ist nicht „ja oder nein“, sondern „wie geregelt“. Twilio routet Notrufe anhand der registrierten Adresse der Nummer, bei Telnyx sind die Unterstützung von 000 und der Umgang mit der Adresse in der IPND dokumentiert, bei einigen kleineren Nummern-Aggregatoren ist die Unterstützung von 000 eingeschränkt. Auch wenn Sie eine Nummer bei einem internationalen Anbieter kaufen, prüfen Sie dennoch, dass die Notrufe funktionieren und die Adresse korrekt angegeben ist.
  • Präsenzpunkt. Telnyx und VoIP.ms betreiben einen Knoten in Sydney, bei Sinch ist der australische Knoten apse2.vp.sip.sinch.com. Ein Anbieter ohne australischen Knoten fügt dem Gespräch eine Verzögerung hinzu, die im Raum hörbar ist.
  • Modi. Telnyx — Registrierung oder Verbindung über den Servernamen; DIDWW — statischer Punkt oder Registrierung; Twilio und Plivo — nur über IP, eine Registrierung gibt es dort nicht; Zadarma — Registrierung unter sip.zadarma.com.

Nummernübertragung#

  • Übertragen werden sowohl geografische als auch mobile Nummern; das Verfahren ist durch den Branchencode für Nummernübertragbarkeit festgelegt, der vom Australian Telecommunications Alliance verwaltet wird. Den Antrag stellt der aufnehmende Telekommunikationsanbieter — der abgebende muss nichts beantragen.
  • Fristen. Eine einfache Übertragung einer einzelnen geografischen Nummer — 80 % der Anträge in 8 Werktagen und 98 % in 15; komplexe Fälle (Nummernblöcke, gebundene Dienste) — 15–20 Werktage. Die genaue Frist entnehmen Sie dem Vertrag des jeweiligen Telekommunikationsanbieters.
  • Kündigen Sie den Vertrag mit dem bisherigen Telekommunikationsanbieter nicht vor Abschluss der Übertragung — die Nummer geht in die Rückgabe und kann nicht zurückgeholt werden.
  • Typische Ablehnungsgründe: Name und Adresse des Kontos stimmen nicht mit den Daten beim abgebenden Telekommunikationsanbieter überein, die Nummer gehört zu einem Block (eine einzelne Nummer kann nicht aus der Gruppe herausgelöst werden), auf der Nummer liegen zusätzliche Dienste.
  • 1300 und 1800 werden über einen separaten Mechanismus übertragen, nicht über die reguläre Nummernübertragbarkeit, und dauern in der Regel länger.
  • Prüfen Sie nach der Übertragung die Adresse in der IPND beim neuen Telekommunikationsanbieter: Wenn sie nicht aktualisiert wurde, sieht Triple Zero die alte Adresse.

Regeln und Dokumente#

Lizenzen, Rufnummernanzeige, Notrufe, IPND-Adressdatenbank, Gesprächsaufzeichnung
  • Für das Lokal ist keine Genehmigung erforderlich. Eine separate Lizenz für Internettelefonie gibt es in Australien nicht: Telefonie verkauft derjenige, bei dem Sie den Trunk beziehen, und er trägt die Pflichten gegenüber der Regulierungsbehörde ACMA. Die Nummerierung verteilt die ACMA nach dem nationalen Nummerierungsplan von 2025, der Endkunde erhält die Nummer vom Telekommunikationsanbieter.
  • Anzeigen darf man nur eigene Nummern. Der Branchencode C661:2022 verpflichtet Telekommunikationsanbieter, Anrufe nicht durchzulassen, bei denen der Anrufer eine Nummer untergeschoben hat, auf die er keine Rechte hat. Die Praxis ist bei allen gleich: Fast jeder australische Anbieter wiederholt dies in seinem Eintrag.
  • Servicenummern sind in der Anzeige ausdrücklich verboten. Derselbe Code verbietet es, 13, 1300, 1800 und 1900 als Nummer des Anrufers zu übermitteln. Der typische Wunsch „unser 1300 anzeigen“ verstößt gegen den Branchencode, und der Telekommunikationsanbieter ist verpflichtet, solche Anrufe abzulehnen. Tragen Sie im Feld „Anzeigen als“ eine geografische oder mobile Nummer des Lokals ein.
  • Notrufe — 000, 112 und 106. Über unsere PBX werden sie nicht gewählt: Nummern sind kürzer als vier Ziffern, und die Regeln für ausgehende Anrufe arbeiten ab vier. Das ist eine bewusste Einschränkung — ein Notruf darf nicht vom Internetkanal und von der Cloud-Telefonanlage abhängen. Halten Sie während der Schicht ein Mobiltelefon bereit.
  • Die IPND ist eine australische Besonderheit, die es in Europa nicht gibt. Der Nummern-Anbieter ist verpflichtet, Name und Adresse des Teilnehmers an die nationale Datenbank zu übermitteln und bei übertragenen Telefoniediensten die Adresse als „alternativ“ zu kennzeichnen und einen Kontaktnamen und eine Telefonnummer anzugeben, weil sich der Dienst physisch nicht an der Registrierungsadresse befinden kann. Genau von dort bezieht der Triple-Zero-Betreiber die Adresse, wenn der Anrufer sie nicht nennen kann. Ein Umzug des Lokals ohne Aktualisierung der IPND bedeutet, dass der Rettungswagen zur alten Adresse fährt.
  • Gesprächsaufzeichnung. Eine separate „telefonische“ Genehmigung gibt es nicht — es gelten das Bundesdatenschutzgesetz und die Landesgesetze über Aufzeichnungsgeräte. Die Praxis ist einfach: Aktivieren Sie in den Einstellungen des Standorts eine Sprachnachricht über die Aufzeichnung.

Wenn es nicht funktioniert#

  1. Die Registrierung ist da, Anrufe kommen an, aber die Leitung wird nicht erkannt. Der Anbieter sendet einen Login statt einer Nummer — so arbeiten Crazytel im Registrierungsmodus, Simtex, Telecube und Siptalk. Der Anruf wird trotzdem bedient; um Nummern zu unterscheiden, fragen Sie den Anbieter nach der Nummernübermittlung oder legen Sie einen zweiten Leitungsweg bei einem Telekommunikationsanbieter an, der die Nummer vollständig sendet.
  2. Ein Anruf auf die zweite Nummer läuft nach dem Szenario der ersten. Die letzten sieben Ziffern stimmten überein: bei australischen Nummern umfasst der Teilnehmerteil acht. Trennen Sie die Nummern bei der Bestellung nach der Endung oder führen Sie beide mit einer gemeinsamen Routing-Regel.
  3. Simtex: Die Registrierung kommt nicht hoch. Bei ihnen ist das Transportprotokoll TCP, nicht UDP, und der Port ist nicht standardmäßig. Schalten Sie das Transportprotokoll im Leitungsformular um und bestätigen Sie den Port beim Support — die DNS-Diensteinträge, mit denen sie ihn ausgeben, verwendet unsere PBX nicht.
  4. VoIPLine: Die Registrierung läuft stillschweigend nicht durch. Der nicht standardmäßige Port 7060 wurde vergessen. Prüfen Sie ihn und ob in deren Anlage das Trunk-Objekt mit dem Objekt der eingehenden Nummer verknüpft ist und die Konfiguration mit einer separaten Schaltfläche angewendet wurde.
  5. Aussie Broadband: Eingehende kommen an, ausgehende werden abgelehnt. Deren Server erwartet eine besondere kurze Domain-Zeichenfolge im ausgehenden Anruf, die PBX setzt aber die Serveradresse ein. Nutzen Sie diesen Trunk vorerst als Empfänger für eingehende Anrufe und legen Sie für ausgehende einen Leitungsweg bei einem anderen Anbieter an.
  6. „Anzeigen als“ wird bei SIPcity und Australian Phone Company ignoriert. Beide beziehen die Präsentationsnummer aus einem separaten SIP-Header, den die PBX standardmäßig nicht sendet: Es wird die Nummer der Leitung gesendet. Wenn Sie die Nummer wählen möchten, schreiben Sie an unseren Support.
  7. Ausgehende werden bei Aatrox abgelehnt. Der Anbieter verlangt das nationale Nummernformat in der Anzeige (03xxxxxxxx), das internationale mit Plus akzeptiert er nicht.
  8. Ton in eine Richtung im IP-Modus (Ozetel, Peering von SIPcity). Die statische IP unserer PBX wurde nicht in die Whitelist des Anbieters aufgenommen. Nehmen Sie die Adresse im Tab „Server“ und senden Sie sie an den Anbieter.

Allgemeine Ursachen, die nicht vom Land abhängen — „Wenn Anrufe nicht durchgehen“; Anforderungen an Netz und Codecs — „Netz und Kompatibilität“. Einen konkreten Anruf analysiert der SIP-Trace im Menü des Leitungswegs.


Häufige Fragen#

Kann man eine australische Nummer nehmen, wenn das Unternehmen nicht in Australien registriert ist?#

Bei lokalen Telekommunikationsanbietern — in der Regel nicht: In der Praxis erwarten sie ein australisches Konto, eine ABN und eine australische Serviceadresse, die in die IPND-Datenbank eingetragen wird. Für ein ausländisches Unternehmen ist es einfacher, eine australische Nummer bei einem internationalen Anbieter zu kaufen: Dort werden Dokumente und die Adresse des Kunden über ein regulatorisches Paket akzeptiert, wobei die Adresse trotzdem bestätigt werden muss.

Registrierung oder Autorisierung per IP — was wählen?#

Die Registrierung, wenn der Anbieter sie unterstützt: Sie hängt nicht von Whitelists ab. Den IP-Modus wählen Sie, wenn der Anbieter nur so arbeitet (Ozetel) oder wenn Sie das Passwort des Trunks nicht speichern möchten — dann ist eine dedizierte PBX mit statischer Adresse Pflicht, die hat sie. Beide Modi werden offen von Crazytel und SIPcity unterstützt.

Der Anbieter hat statt einer Nummer einen Login gesendet — ist das eine Störung?#

Nein, so funktioniert ein Teil der australischen Telekommunikationsanbieter. Der Anruf wird angenommen und geht als „Anruf von diesem Anbieter“ ins Routing, nur die Leitung lässt sich nicht nach Nummer auswählen. Bei einer Nummer fällt das nicht auf; wenn es mehrere Nummern gibt — fragen Sie den Anbieter, ob sich die Nummernübermittlung einschalten lässt, oder nehmen Sie einen Trunk bei dem, der die Nummer vollständig sendet: Australian Phone Company, Breeze Connect, Aatrox, SIPcity.

Wie lange dauert die Anbindung?#

Bei Crazytel, SIPcity und MaxoTel — am Tag der Anfrage: Die Registrierung erfolgt online, die Zugangsdaten werden sofort ausgegeben. Aatrox, Simtex und Australian Phone Company — von Stunden bis zu einem Tag. Ozetel, VoIPLine und Aussie Broadband — Tage, ein Briefwechsel ist nötig. Die Portierung einer bestehenden Nummer — 8–15 Werktage. Es ist also realistisch, die Telefonie für einen Betrieb an einem Tag aufzusetzen, wenn die Nummer neu ist.

Wie wählt man 000 über die PBX?#

Gar nicht: Notrufnummern sind kürzer als vier Ziffern, und die Regeln für ausgehende Anrufe gelten ab vier. Halten Sie in der Schicht ein Mobiltelefon bereit — bei einem Internetausfall gibt eine Cloud-PBX den Notruf trotzdem nicht durch. Und prüfen Sie, dass die Adresse des Betriebs im Konto des Anbieters korrekt ist: Genau sie gelangt in die IPND-Datenbank, aus der der Telekommunikationsanbieter Triple Zero den Standort bezieht.

Kann man in ausgehenden Anrufen unsere Nummer 1300 anzeigen?#

Nein. Der Branchencode verbietet es, 13, 1300, 1800 und 1900 als Nummer des Anrufers zu übermitteln, und der Telekommunikationsanbieter ist verpflichtet, solche Anrufe abzulehnen. Zeigen Sie die Festnetz- oder Mobilnummer des Betriebs — und nur die, die mit Ihrem Konto beim Anbieter verknüpft ist.


Quellen#

Alle Links wurden am 09.09.2026 geprüft.

Anbieter

Regulierungsbehörden und Branchencodes

Sekundärquellen


Verwandte Abschnitte#

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