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Österreich: SIP-Provider und Nummernanbindung

Wo Sie in „Österreich“ eine Nummer mit SIP-Trunk bekommen, welche Parameter der Anbieter liefert und was Sie im Konto eintragen, damit die Nummer in der Telefonanlage klingelt

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Österreich: SIP-Anbieter und Verbindung einer Nummer mit der PBX

Diese Seite ist die Fortsetzung der allgemeinen Anleitung zum Verbinden einer Anbieternummer mit der PBX: Dort ist beschrieben, was für jeden Telekommunikationsanbieter gleich ist – die zwei Trunk-Modi, was beim Anbieter zu erfragen ist, was im Formular einzugeben ist, die Netzwerkanforderungen und die Verbindungsprüfung. Hier geht es um die österreichischen Besonderheiten: Bei wem im Land man eine Nummer mit SIP-Trunk bekommt, was dieser Telekommunikationsanbieter bereitstellt und was davon in Telefonie → „Kommunikationsanbieter“ → „Anbieter hinzufügen“ einzugeben ist.

Die Daten wurden am 9. September 2026 anhand der Dokumentation der Telekommunikationsanbieter und der Materialien der Regulierungsbehörde RTR zusammengestellt; die Links finden Sie im Abschnitt „Quellen“.


Kurz gefasst#

  • Eine Nummer mit SIP-Trunk lässt sich in Österreich kaufen. Ein Betrieb braucht weder eine Lizenz noch eine Registrierung: Die Kommunikationsdienstleistung verkauft der Telekommunikationsanbieter, und die Meldung an die Regulierungsbehörde (RTR) übernimmt ebenfalls er – das ist seine Pflicht, nicht Ihre.
  • Der Markt ist zweigeteilt. Die Incumbents (A1, Magenta, Drei) verkaufen den Trunk als Zusatz zu ihrem Internetzugang, die alternativen Telekommunikationsanbieter (easybell Österreich, yuutel, peoplefone, Innosoft, media.tel, fonira, Tele-Tec) – über jedem beliebigen Kanal. Für eine PBX in der Cloud eignen sich die zweiten.
  • Wenn noch kein Telekommunikationsanbieter gewählt ist, nehmen Sie easybell Österreich. Als einziger im Land veröffentlicht er eine fertige Asterisk-Konfiguration in Gänze, und die Codecs darin sind genau unsere (a-law, u-law, G.722); der Tarif beträgt 1 € pro Monat für einen Sprachkanal (mindestens zwei), ohne Anschlussgebühr und ohne Mindestlaufzeit. Ersatzoptionen sind Magenta und yuutel.
  • Die größte lokale Hürde ist „Trunk nur am eigenen Zugang“. Bei Drei sind auf einem fremden Kanal zwingend Verschlüsselung sowohl der Signalisierung als auch der Sprache erforderlich, und Trunks über TLS und SRTP unterstützt unsere PBX nicht – die Kombination funktioniert nicht. Bei A1 ist im Vertrag der eigene Router als Netzabschlusspunkt angegeben, das Produkt ist also für den Zugang von A1 ausgelegt.
  • Die zweite Hürde sind ungewöhnliche Ports. Drei unterstützt den Standard-UDP 5060 ausdrücklich nicht (bei ihm 5083), bei Innosoft ist es Port 5160, bei yuutel für eine Station ohne NAT – 5084. Ein auf Standard belassener 5060 bricht die Verbindung still ab.
  • Die dritte ist die Prüfung von Nummern, die aus dem Ausland kommen. Seit dem 1. September 2024 sind österreichische Telekommunikationsanbieter verpflichtet, österreichische Nummern bei Anrufen aus dem Ausland zu verifizieren: Wird das Recht auf die Nummer nicht bestätigt, wird die Nummer nicht angezeigt; bei nachgewiesener Manipulation wird der Anruf abgebrochen. Eingehende Anrufe auf eine im Ausland gekaufte österreichische Nummer laufen normal, doch für die Anzeige in ausgehenden Anrufen muss sie über einen österreichischen Telekommunikationsanbieter laufen.

Nummern im Land#

  • Die Ländervorwahl ist +43, die nationale Präfix ist 0, die internationale 00.
  • Die nationale Nummer = Ortsvorwahl ohne führende Null + Teilnehmernummer. Wien – 1, Graz – 316, Klagenfurt – 463, Innsbruck – 512, Salzburg – 662, Linz – 732, Mödling – 2236, Baden – 2252, Dornbirn – 5572, Wels – 7242.
  • Die Länge der Teilnehmernummer beträgt üblicherweise 5 Ziffern, in den oben genannten Städten 6, in Wien 7. Der Durchwahlblock wird rechts an die Kopfnummer angehängt.
  • Nichtgeografische Bereiche: 0720 – nomadisch (die rechtmäßige Variante für VoIP und Cloud-PBX), 05 – österreichweite Unternehmensnummer, 0800 – für den Anrufer kostenlos, 0810 und 0820 – mit geteilten Kosten, 0900, 0901, 0930, 0931 und 118xx – Premium.
  • Mobil – die Bereiche 0650–0688 (darunter 0660, 0664, 0676, 0680, 0699).
  • Notruf – die einheitliche europäische 112 sowie die nationalen 133 (Polizei), 122 (Feuerwehr), 144 (Rettung). Sie werden ohne jegliches Präfix gewählt: yuutel warnt, dass ein Anruf mit vorangestellter Ortsvorwahl beim Zentrum dieser Vorwahl landet und nicht an Ihrer Adresse.

Im Tab „Leitungen“ kann die Nummer in beliebiger Form eingegeben werden: Die PBX vergleicht die letzten sieben Ziffern. ⚠️ In kleinen Vorwahlbereichen, in denen der Teilnehmer 5 Ziffern hat, erfassen diese sieben Ziffern auch noch das Ende der Ortsvorwahl – zwei Nummern aus verschiedenen Bereichen mit gleichem Ende führen zu einer Leitungs-Kollision. In Wien (7 Ziffern beim Teilnehmer) und bei Durchwahlblöcken gibt es dieses Problem nicht.

Wie Nummern gewählt werden und in welcher Form die Nummer vom Telekommunikationsanbieter kommt
Wohin wir anrufen Wie in Österreich gewählt wird
Ins Festnetz – am eigenen Ort und an jedem anderen 0 + Ortsvorwahl + Nummer: 01 5850000
Aufs Mobiltelefon 0 + Netzvorwahl + Nummer: 0664 …
Ins Ausland 00 + Ländervorwahl (oder +)
Notdienste 112, 133, 122, 144 – ohne Präfix

Eine einheitliche Regel, in welcher Form der Telekommunikationsanbieter Ihre Nummer in den eingehenden Anruf legt, gibt es im Land nicht:

Format Wer so sendet
E.164 mit „+“ (+4366…) A1 Telekom, Russmedia IT
E.164 ohne „+“ (4366…) easybell Österreich, peoplefone, media.tel, myTweak, IP Austria, net-cloud
international 0043… Tele-Tec
national mit führender Null (0662…) Magenta Telekom, PCH IT Solution
konfigurierbar Drei – entweder die vollständige Nummer oder nur die Durchwahl (die Kopfnummer wird in ihrem Proxy abgeschnitten)

Die ersten vier Formate verarbeitet die PBX gleich – anhand der letzten sieben Ziffern. Bei Drei im Modus „nur Durchwahl“ kommen im Anruf jedoch 1–3 Ziffern an: Der Anruf wird angenommen, aber die Leitungen lassen sich nicht anhand der Nummer unterscheiden, siehe „Der Anbieter sendet statt der Nummer seinen Login“.

Auch die ausgehenden Anrufe erwartet der Telekommunikationsanbieter in seinem Format: Drei verlangt strikt E.164 (+43190091234 oder 43190091234, aber nicht 06761234567), Magenta – national mit Null. Das Format wird in der Regel „Ausgehende Anrufe und ‚Anzeigen als‘“ festgelegt.


Wer stellt eine Nummer mit SIP-Trunk bereit#

Anbieter Welche Nummern Trunk für die eigene PBX Modus Hinweis
easybell Österreich (Gruppe Dstny) Ortsnummern, Durchwahl-Blöcke ja, „Business SIP Trunk“, 2–3000 Kanäle REGISTER Bestellung online, 1 €/Monat pro Kanal, ohne Setup und ohne Laufzeit
Magenta Telekom (T-Mobile Austria) sämtliche Nummerierung ja, „Business Voice SIP“ REGISTER + erlaubte IP IP lässt sich im Konto selbst ändern; Codec G.711a
yuutel (hierin ist ATMS aufgegangen) Ortsnummern, 0720, 0800, 05 ja, „yuuconnect Business Trunk“ REGISTER (erforderlich) 59 €/Monat für 10 Kanäle + 299 € Anschaltung
peoplefone Austria österreichische Ortsnummern + Nummern aus 60+ Ländern ja, „peoplefone SIP TRUNK“ und „ELASTIC SIP-TRUNK“ REGISTER Anschaltung „mit drei Feldern“: Proxy, Login, Passwort
Innosoft (MyInno Trunk) Ortsnummern, Servicenummern ja, „MyInno Trunk“ REGISTER Port 5160, Login mit Präfix u; es gibt eine kostenlose Testinstallation
media.tel Ortsnummern, 05, 0720, 0800, internationale ja, „SIP Trunking“ REGISTER Parameter werden bei der Aktivierung ausgegeben; weisen Sie darauf hin, dass hinter dem Trunk Asterisk steht
fonira Telekom Ortsnummern, Portierung ja, „fonira SIP-Trunk“ ab 7 €/Monat REGISTER 4 Kanäle in der Basis; keine öffentliche technische Spezifikation
Tele-Tec österreichische und D-A-CH ja, „Tele-Tec SIP Trunk“ REGISTER nur G.711a; eingehend kommt als 0043…
my Tweak Telekom Ortsnummern ja, SIP-Trunks REGISTER Serveradresse ist individuell: der Anbieter hat mehrere
IP Austria österreichische + 60 Länder ja, wirbt ausdrücklich mit der Anschaltung einer PBX „egal wo sie steht“ REGISTER erfordert einen eigenen STUN-Server — klären Sie das vor der Bestellung
A1 Telekom Austria sämtliche Nummerierung ja, „A1 SIP Trunk“ mit 3/15/30/70/120 Kanälen REGISTER Netzabschlusspunkt ist der Router von A1; Parameter werden auf Anfrage ausgegeben; das Produkt ist für Kleinstunternehmen geschlossen
Drei (Hutchison Drei Austria) Ortsnummern, Blöcke ja, „SIP Connect“ REGISTER oder per IP bei Fremdzugang nur mit Verschlüsselung — für unsere PBX nicht geeignet
net-cloud · PCH IT Solution · Russmedia IT Ortsnummern ja REGISTER Parameter nur per Vertrag; bei PCH Tonwahl über SIP INFO
NFON Austria Ortsnummern „Nconnect Voice“ — Trunk zur eigenen Cloud wird beim Anbieter geklärt Bedingungen für eine fremde PBX sind öffentlich nicht beschrieben
DIDWW, Telnyx, Twilio, Vonage, Plivo, Bandwidth, Sinch, Infobip, Zadarma, Sonetel österreichische Ortsnummern, nationale, 0800/UIFN ja per IP oder REGISTER online, mit Dokumentenprüfung

Die ersten fünf Zeilen sind Anbieter, bei denen Serveradresse und Modus im Voraus bekannt sind: ihre Steckbriefe folgen unten. Bei den übrigen österreichischen Anbietern werden die Parameter per E-Mail oder im Konto nach Vertragsabschluss ausgegeben — ihnen ist ein eigener Abschnitt gewidmet.


easybell Österreich#

Berliner Telekommunikationsanbieter (Marke der Gruppe Dstny) mit österreichischem Standbein und österreichischem Support. Bestellung online, ohne Anschaltungsgebühr und ohne Mindestlaufzeit, die ersten 30 Tage ohne Grundgebühr; der Tarif — 1 € pro Monat pro Sprachkanal (mindestens 2, höchstens 3000, Skalierung monatlich). CLIP no screening, Fax per E-Mail, Anrufbeantworter und Konferenzen sind im Tarif enthalten. Der einzige österreichische Anbieter, der eine fertige Asterisk-Konfiguration mit den Codecs a-law, u-law, G.722 veröffentlicht — genau unseren.

Was in der Admin-Oberfläche einzugeben ist

Feld Wert
SIP-Host sip.easybell.com
Port 5060
Transport UDP (auch TCP wird unterstützt)
Registrierung ✅ REGISTER
Login „SIP-Benutzername“ der Form K12345678 — Konto my.easybell → „Telefonanschluss“ → „Verbindungen“ → Verbindungsdetails
Passwort SIP-Passwort von dort — nicht das Passwort des persönlichen Kontos

Was beim Anbieter einzurichten ist: Business SIP Trunk bestellen → Ortsnummer und bei Bedarf einen Durchwahl-Block erhalten → im Konto „Telefonanschluss“ → „Verbindungen“ → „Konfiguration“ die „Rufnummernanzeige (CLIP)“ = „PBX bestimmt Anrufer-ID (CLIP No Screening)“ und „From Display (Default)“ einstellen → prüfen, dass die Kanäle im Tarif ausreichen → Nummern auf den Trunk leiten.

Stolperfallen ⚠️ Der Modus der Nummernanzeige muss zwingend umgestellt werden: nur in der Variante „From Display“ entnimmt der Anbieter die Nummer dem gewöhnlichen Feld des Anrufs, und die Regel „Anzeigen als“ greift. Im österreichischen Artikel liegt eine deutsche Kopie des Konfigurationsbeispiels — mit der Adresse voip.easybell.de und deutschen Nummern; die österreichischen Werte (sip.easybell.com, Nummer im Format 0043…) stehen nur in den Kommentaren daneben, das Beispiel darf nicht vollständig kopiert werden. Die zweite Adresse des Anbieters, pbx.easybell.de, ist seine eigene Cloud-PBX und nicht der Trunk. Ein SIP-Login = ein Trunk, die Zahl gleichzeitiger Gespräche entspricht der Zahl der bezahlten Kanäle. Tonwahl — RFC 2833, wie bei uns; die Übertragung der Tonwahl über SIP INFO muss im Konto deaktiviert werden. Quelle: Asterisk 22 einrichten, VoIP-Experteneinstellungen, Tarife SIP Trunks — 09.09.2026.


yuutel#

Wiener Telekommunikationsanbieter für Geschäftstelefonie (ATMS wurde übernommen – atms.at verweist heute auf yuutel.at). Das Produkt für eine fremde PBX ist der yuuconnect Business Trunk: 59,00 €/Monat für 10 Kanäle, danach 5,90 €/Monat pro Kanal, 299 € einmalig für die Einrichtung, monatliche Kündigung, kostenloser Nummernimport aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Der Anbieter hat die detaillierteste öffentliche Trunk-Spezifikation des Landes – Ports, Codecs, Header, NAT-Verhalten.

Was in der Admin-Oberfläche einzutragen ist

Feld Wert
SIP-Host bt.siptel.at
Port 5084 – Variante für eine PBX ohne NAT, und unsere dedizierte PBX läuft auf einer statischen öffentlichen Adresse. 5060 hält der Anbieter für Anlagen hinter NAT vor
Transport UDP
Registrierung ✅ REGISTER – einen IP-Modus gibt es beim Anbieter überhaupt nicht
Login „Authentifizierungsbenutzer“ – die Kopfnummer des Trunks in der Form, wie sie in yuuconnect angelegt ist
Passwort SIP-Passwort des Trunks aus der „yuutel Kundenzone“

Was beim Anbieter einzurichten ist: yuuconnect Business Trunk und die Kanalzahl bestellen → bei der Bestellung Business Trunk Profil 1 angeben (vom Profil hängt ab, wo der Anbieter die angezeigte Nummer erwartet; im ersten wird sie aus dem normalen Anruffeld gelesen) → SIP-Account-Domain und Zugangsdaten erhalten → bei Bedarf den Codec G.722 und die Aufhebung der Sperre für Anrufe außerhalb Europas bestellen.

Stolperfallen ⚠️ Die Registrierung ist beim Anbieter gesetzlich vorgeschrieben wegen der Erreichbarkeitsverordnung: „statisches Routing auf feste IP-Adressen wird nicht unterstützt“, ohne aktive Registrierung geht nicht einmal ein ausgehender Anruf raus. Der Port ist die größte Falle: 5060 ist für Anlagen hinter NAT gedacht, unsere PBX läuft ohne NAT, und „5060 stehen gelassen“ führt hier zu Stille. Bei yuutel sind Account-Domain und Proxy-Adresse zwei verschiedene Dinge, wobei der Proxy nicht in die Anruf-Header eingesetzt werden darf; in unserem Formular gibt es nur ein Feld, deshalb sollte der erste Trunk mit einem SIP-Trace geprüft werden. Der Anbieter unterstützt keine Anrufweiterleitung per SIP (REFER) – bauen Sie Weiterleitungen innerhalb Ihrer PBX auf; standardmäßig sind Anrufe außerhalb Europas und zu österreichischen Mehrwertnummern gesperrt, aufgehoben wird das nur per Anfrage beim Support. Quelle: Technischer Anhang zur Leistungsbeschreibung yuuconnect, SIP Trunk: Tarife – 09.09.2026.


Magenta Telekom#

Der zweitgrößte Telekommunikationsanbieter Österreichs (in Dokumenten – T-Mobile Austria GmbH). Das Produkt für eine fremde PBX ist Business Voice SIP; alle Einstellungen und die Einzelverbindungsnachweise finden sich im Webportal csc.magentabusiness.at. Für uns ist wichtig, dass der Kunde die freigeschaltete Adresse selbst im Konto ändert: Das passt genau zum Modell der dedizierten PBX mit statischer IP.

Was in der Admin-Oberfläche einzutragen ist

Feld Wert
SIP-Host sip1.magenta.at
Port 5060
Transport UDP
Registrierung ✅ REGISTER
Login Ihre Kopfnummer im nationalen Format (im Schreiben des Anbieters lautet das Beispiel 07218989898)
Passwort das SIP-Passwort, das Sie selbst in csc.magentabusiness.at → „Einstellungen des Business Voice SIP“ festlegen

Was beim Anbieter einzurichten ist: Business Voice SIP bestellen → im Konto das SIP-Passwort festlegen → im Feld „Freigeschaltene IP“ die statische IP Ihrer PBX eintragen (Tab „Server“ im Bereich „Telefonie“) → bei Bedarf CLIP no screening und Fax T.38 separat bestellen → Nummern oder einen Durchwahlblock auf den Trunk leiten.

Stolperfallen ⚠️ Genau eine freigeschaltete Adresse: „aus Sicherheitsgründen ist eine Registrierung nur von dieser IP-Adresse aus möglich“. Ein Umzug der PBX in eine andere Region oder in die Cloud = manuelle Korrektur im Konto, sonst kommt die Registrierung einfach nicht durch. Codec – G.711a, wobei der Anbieter darum bittet, ihn an die erste Stelle zu setzen und G.722 aus dem Satz herauszunehmen; bei uns ist der Codec-Satz gemeinsam, und ausgehandelt wird genau G.711a, aber prüfen Sie den Ton beim ersten Testanruf. Die eingehende Nummer kommt im nationalen Format mit führender Null (0662123456) – die Leitung wird über die letzten sieben Ziffern gefunden, aber die Regel für ausgehende Anrufe füllen Sie in dem Format aus, das der Anbieter verlangt. CLIP no screening und Fax werden nur per separater Anfrage aktiviert. Quelle: Leistungsbeschreibung Business Voice SIP, Konfiguration Magenta Business Voice SIP im Unify-Leitfaden – 09.09.2026.


peoplefone Austria#

Schweizer Gruppe mit österreichischer Rechtseinheit und eigener österreichischer Nummerierung; neben österreichischen Nummern hält sie auf einem Konto Nummern aus mehr als 60 Ländern. Produkte — peoplefone SIP TRUNK und ELASTIC SIP-TRUNK; der Telekommunikationsanbieter betont selbst, dass für die Anbindung nur drei Werte nötig sind — Proxy, Login und Passwort.

Was in der Admin-Oberfläche einzugeben ist

Feld Wert
SIP-Host sip.peoplefone.at — den genauen Wert für Ihr Konto sehen Sie im Konto, Bereich „SIP-Setup / SIP-Credentials“
Port 5060
Transport UDP (unterstützt wird auch TCP)
Registrierung ✅ REGISTER
Login SIP-Benutzername der Leitung (Konto → „SIP Linien / Benutzer“ → SIP-Credentials) — nicht der Login des persönlichen Kontos
Passwort SIP-Passwort derselben Leitung

Was beim Telekommunikationsanbieter einzurichten ist: eine SIP-Leitung und eine Nummer anlegen → auf der Leitung den Typ „SIP-TRUNK“ aktivieren (kostenlos, aktiviert der Support oder der Partner) → „CLI OPEN“ aktivieren, um die eigene Nummer bei ausgehenden Anrufen anzuzeigen → der Nummer eine Adresse im Bereich „Notrufe“ zuweisen — davon hängt ab, wohin der Anruf an die 112 geht.

Stolperfallen ⚠️ Das vergessene Häkchen „SIP-TRUNK“ auf der Leitung ist das häufigste Symptom für „Anrufe laufen, aber die Nebenstellen funktionieren nicht“: ohne es sendet der Telekommunikationsanbieter die Header wie an ein Einzelgerät, und die Anrufe lassen sich nicht auf Leitungen verteilen. Die Codecs der Plattform sind a-law, u-law, G.722, G.729; unser Set läuft vollständig durch (Opus funktioniert bei ihnen nur innerhalb ihres Netzes, das betrifft uns nicht). Tonwahl — RFC 2833. Der Telekommunikationsanbieter sendet selbst alle 30 Sekunden Pakete zur Aufrechterhaltung der Verbindung. Die österreichischen und schweizerischen Adressen der Plattform stimmen überein (95.128.80.0/29) — verwechseln Sie die Seiten nicht, wenn Sie dem Telekommunikationsanbieter Ihr Netz beschreiben. Quelle: peoplefone SIP TRUNK, Einrichtung FreePBX / chan_pjsip, Firewall-Regeln — 09.09.2026.


Innosoft (MyInno Trunk)#

Tiroler Telekommunikationsanbieter mit dem Produkt MyInno Trunk — einem Trunk für jede SIP-PBX; die gesamte Verwaltung erfolgt in der Webanwendung MyInno, die Abrechnung erfolgt sekundengenau, es gibt eine kostenlose Testinstallation. Die technischen Parameter veröffentlicht der Telekommunikationsanbieter in seiner eigenen Netzwerk-Checkliste.

Was in der Admin-Oberfläche einzugeben ist

Feld Wert
SIP-Host Registrierungsdomain aus MyInno → „Trunk Übersicht“ → „Anmeldedaten“ (in den Beispielen der Checkliste — trunk.innofon.at)
Port 5160 — nicht 5060
Transport UDP (der Telekommunikationsanbieter empfiehlt genau diesen; TCP muss vorher bei ihm im Konto aktiviert werden)
Registrierung ✅ REGISTER
Login Nummer im E.164-Format mit dem Präfix u: u+435352207207
Passwort SIP-Passwort des Trunks aus MyInno („Anmeldedaten“) oder aus der E-Mail mit den Zugangsdaten

Was beim Telekommunikationsanbieter einzurichten ist: MyInno Trunk bestellen (auch mit kostenloser Testinstallation möglich) → in MyInno die „Anmeldedaten“ entnehmen → die Art der Nummernanzeige wählen — Name im Feld From des Anrufs, nicht ein technischer Header → Nummern auf den Trunk leiten.

Stolperfallen ⚠️ Zwei Details brechen die Anbindung still: Port 5160 und der Buchstabe u vor +43… im Login (er geht beim Kopieren leicht verloren). Codecs — G.711 a-law und µ-law, Tonwahl RFC 2833: unser Set passt, G.722 gibt es beim Telekommunikationsanbieter nicht. Wenn Sie auf einer PBX mehrere Innosoft-Trunks betreiben, verlangt der Telekommunikationsanbieter, „Multi Trunk Nutzung“ zu aktivieren und auf die Nummernanzeige über den technischen Header P-Preferred-Identity umzustellen, den unsere PBX nicht sendet — legen Sie daher pro PBX einen Innosoft-Trunk an. Der Telekommunikationsanbieter prüft Ihre Anlage alle 60 Sekunden mit einer technischen Anfrage und erwartet eine Antwort innerhalb von 2 Sekunden. Quelle: Netzwerk-Checkliste für SIP Trunks v1.21, SIP Trunk für VoIP-Telefonanlage — 09.09.2026.


Telekommunikationsanbieter „mit Vertrag“: A1, Drei und andere#

Bei diesen Telekommunikationsanbietern gibt es einen SIP-Trunk, aber Serveradresse, Login und Passwort werden per Brief oder im Konto nach Vertragsabschluss mitgeteilt – eine Tabelle „was einzugeben ist“ kann es hier nicht geben. Fragen Sie die Parameter beim Mitarbeiter anhand der Liste aus „Was beim Anbieter erfragen“ ab und tragen Sie sie in dasselbe Formular ein wie bei den übrigen.

A1 Telekom Austria#

Incumbent. A1 SIP Trunk – ein Produkt mit 3/15/30/70/120 Sprachkanälen, Vertrag mit Mindestlaufzeit und automatischer Verlängerung um 12 Monate, mindestens eine geografische Nummerierung ist verpflichtend. Modus – Registrierung, doch die technische Schnittstellenbeschreibung („A1 SIP Guideline – Registrierende Anschaltung“) ist nicht öffentlich veröffentlicht und wird dem Kunden auf Anfrage ausgehändigt: ohne sie dürfen die Parameter nicht geraten werden. Die Zugangsdaten kommen per Brief. Die Anzeige der eigenen Nummer bei ausgehenden Anrufen wird unterstützt – der Telekommunikationsanbieter beschreibt sie als „Nummer, die in der PBX als zusätzliche Information programmiert ist“.

⚠️ Für eine PBX in der Cloud ist das Produkt problematisch: Als Netzabschlusspunkt im Vertrag ist der Router von A1 angegeben, der sein Eigentum bleibt – das heißt, der Trunk ist auf den Zugang von A1 ausgelegt, nicht auf eine Anlage bei einem Drittanbieter. Holen Sie vor der Bestellung von A1 die Bestätigung ein, dass eine Registrierung aus dem Internet zulässig ist. Außerdem ist das Produkt für Mikro- und Kleinunternehmen sowie für NPOs gesperrt – einem kleinen Betrieb wird es schlicht nicht verkauft.

Drei (SIP Connect)#

Für unsere PBX ist das Produkt nicht geeignet. Drei verlangt ausdrücklich: Beim Betrieb von SIP Connect über einen fremden Internetzugang müssen sowohl Sprache als auch Signalisierung verschlüsselt werden, und Trunks über TLS und SRTP unterstützt unsere PBX nicht – „Netz und Kompatibilität“. Selbst wenn die Verschlüsselung vorhanden wäre, verlangt der Telekommunikationsanbieter zusätzlich, dass Ihre Adresse vorab freigeschaltet wird, und unterstützt weder TCP noch den Standardport UDP 5060: Bei ihm läuft die Signalisierung über UDP 5083 (verschlüsselte Variante – 5088). Die Trunk-Adresse kommt im Willkommensbrief als Domain, für die Drei selbst die Dienst-DNS-Einträge hinterlegt. Die Nummernanzeige wird aus dem gewöhnlichen Anruffeld gelesen und stets als international interpretiert, und der Dienst-Header P-Asserted-Identity darf nicht gesendet werden.

media.tel, fonira, Tele-Tec, my Tweak, IP Austria und kleinere Telekommunikationsanbieter
  • media.tel – Telekommunikationsanbieter mit eigener Nummerierung (Ortsnetz, 05, 0720, 0800, internationale) und Cloud-PBX; der Trunk arbeitet im Registrierungsmodus, Codecs G.722 und G.711a, Tonwahl RFC 2833, die eingehende Nummer kommt in E.164 ohne „+“. Host und Port werden bei der Aktivierung mitgeteilt. ⚠️ Der Telekommunikationsanbieter hat auf Seiten der Plattform Profile für bestimmte PBX-Anlagen – sagen Sie bei der Bestellung ausdrücklich, dass hinter dem Trunk Asterisk steht, sonst können die Header in einer anderen Form ankommen als erwartet.
  • fonira Telekom – Wiener Telekommunikationsanbieter, „fonira SIP-Trunk“ ab 7,00 €/Monat mit 4 Sprachkanälen in der Basis, Block an Nebenstellen, Fax, Rufnummernmitnahme oder kostenlose neue Nummer. Modus – Registrierung. Eine öffentliche technische Spezifikation des Trunks gibt es nicht: Port, Transport und Codecs entnehmen Sie dem Brief mit den Zugangsdaten (die Angabe „bis zu 96 kbit/s pro Gespräch“ deutet indirekt auf G.711 hin). Die Domain pbx.fonira.at, die in deren Anleitungen vorkommt, ist für ein SIP-Telefon beschrieben, nicht für den Trunk – gleichen Sie die Adresse mit Ihren Zugangsdaten ab.
  • Tele-Tec – Wiener Telekommunikationsanbieter mit österreichischen und D-A-CH-Nummern, Hosting in österreichischen Rechenzentren. Modus – Registrierung mit Login und Passwort; Codec nur G.711a, Fax über denselben, Tonwahl RFC 2833. Die eingehende Nummer kommt im internationalen Format 0043… – der einzige solche Fall unter den geprüften österreichischen Anbietern; auf die Liniensuche anhand der letzten sieben Ziffern wirkt sich das nicht aus.
  • my Tweak Telekom – Wiener Telekommunikationsanbieter seit 2012: Trunks, Cloud-PBX, Anbindung der medizinischen e-card. Modus – Registrierung; Codecs G.711a, G.711µ, G.722, G.729 – die breiteste Auswahl unter den österreichischen Alternativanbietern; eingehend – E.164 ohne „+“. Die Serveradresse ist individuell: Der Telekommunikationsanbieter hat mehrere davon, der DNS-Name wird zusammen mit dem Konto ausgegeben.
  • IP Austria – Wiener Telekommunikationsanbieter und Wholesale-Plattform; erklärt selbst die Anbindung jeder Standard-PBX, „egal wo sie steht“. Modus – Registrierung, der Registrar wird individuell ausgegeben, Codecs G.711a und G.729. ⚠️ Der Telekommunikationsanbieter verlangt seinen eigenen STUN-Server – der einzige solche Fall im Land. Unsere PBX auf einer statischen öffentlichen Adresse braucht kein STUN, und es lässt sich nicht konfigurieren, holen Sie daher vor der Bestellung vom Telekommunikationsanbieter die Bestätigung ein, dass der Trunk mit einer statischen weißen Adresse ohne ihn funktioniert.
  • net-cloud, PCH IT Solution (Plattform Taurus), Russmedia IT – kleinere Anbieter, alle im Registrierungsmodus, Parameter im Vertrag. Codecs: bei net-cloud und Russmedia – G.711a, bei PCH – G.711a, G.711u, G.729. ⚠️ PCH überträgt die Tonwahl über SIP INFO, während unsere PBX RFC 2833 erwartet – die Tonwahl in Sprachmenüs und beim „Sekretär“ wird dort nicht funktionieren.
  • NFON Austria – „Nconnect Voice“ ist als Trunk zu deren eigener Cloud-PBX gedacht; die Bedingungen für eine fremde Anlage sind nicht öffentlich beschrieben, klären Sie dies beim Telekommunikationsanbieter.

Internationale Anbieter mit österreichischen Nummern#

Österreichische Nummern verkaufen fast alle internationalen Telekommunikationsanbieter. Die Trunk-Parameter sind bei ihnen für alle Länder gleich – entnehmen Sie sie der Anbieterkarte im Katalog der Admin-Oberfläche oder dem Abschnitt „Anbieter hinzufügen“; hier geht es nur um die österreichischen Besonderheiten:

  • DIDWW verkauft österreichische Orts-, nationale, gebührenfreie 0800- und internationale gebührenfreie UIFN-Nummern. Mobile Nummern für Österreich hat er nicht. Für Orts- und nationale Nummern ist eine Registrierung der Nummer erforderlich (Unternehmensunterlagen und Adresse), für 0800 nicht.
  • Telnyx unterhält eine eigene Seite mit den Anforderungen für Österreich – sehen Sie sich die Unterlagen dort vor der Zahlung an.
  • Twilio, Vonage, Plivo, Bandwidth, Sinch, Infobip, Zadarma, Sonetel führen österreichische Nummern in allgemeinen Abdeckungslisten; die länderspezifischen Anforderungen klären Sie bei der Bestellung direkt beim jeweiligen Telekommunikationsanbieter.
  • Die Anzeige einer österreichischen Nummer aus dem Ausland funktioniert nicht. Seit 01.09.2024 verifizieren österreichische Telekommunikationsanbieter österreichische Nummern bei Anrufen aus dem Ausland: Wurde die Nummer nicht bestätigt, wird sie dem Empfänger nicht angezeigt. Eingehende Anrufe auf eine solche Nummer laufen normal, ausgehende Anrufe damit führen Sie über einen österreichischen Telekommunikationsanbieter durch.
  • Eine Ortsnummer ist an ihre Zone gebunden. Für ein ausländisches Unternehmen ohne österreichische Adresse ist eine nomadische 0720 (für VoIP zulässig) oder 0800 einfacher zu bekommen als eine Ortsnummer einer bestimmten Stadt.
  • Notrufe sind bei internationalen Telekommunikationsanbietern eine separate Leistung oder fehlen ganz. Wenn 112 von der Nummer aus funktionieren soll, nehmen Sie einen österreichischen Telekommunikationsanbieter oder bestellen Sie die Notrufleistung ausdrücklich.

Nummernübertragung#

  • Die Nummer zu einem anderen Telekommunikationsanbieter zu übertragen, ist das Recht des Teilnehmers; das Verfahren ist in der Nummernübertragungsverordnung (NÜV) beschrieben. Die Bestätigung des alten Telekommunikationsanbieters (NÜV-Information), die der neue benötigt, ist kostenlos und 90 Tage gültig; in elektronischer Form wird sie innerhalb von 20 Minuten zu Geschäftszeiten ausgestellt, per Post – am nächsten Werktag versandt.
  • Die praktische Übertragungsdauer bei alternativen Telekommunikationsanbietern beträgt etwa 14 Tage für den gesamten Prozess; eine Eilübertragung ist möglich, aber nur nach Vereinbarung.
  • Die Übertragung initiiert der neue Telekommunikationsanbieter anhand des von Ihnen unterschriebenen Formulars; der alte Vertrag endet mit dem Zeitpunkt der Übertragung.
  • Eine Ortsnummer wird nur innerhalb ihrer Zone übertragen. A1 schränkt die Rufnummernmitnahme ausdrücklich „innerhalb derselben Ortsvorwahl“ ein: Ein Umzug des Betriebs in eine andere Stadt = neue Nummer.
  • Die Übertragung ist oft schon im Preis des Trunks enthalten: yuutel überträgt Nummern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz kostenlos, fonira bietet wahlweise eine Übertragung oder eine kostenlose neue Nummer an.
  • Notrufe sind an die Adresse gebunden. yuutel leitet 112 und 133 an die Zentrale an der Adresse der Hauptnummer des Trunks weiter, peoplefone verlangt, dass jeder Nummer eine Adresse zugewiesen wird. Wenn Sie umgezogen sind, aktualisieren Sie die Adresse beim Telekommunikationsanbieter, sonst geht der Anruf an die falsche Zentrale.

Regeln und Dokumente#

Lizenzen, Rufnummernanzeige, Gesprächsaufzeichnung, Dokumente
  • Eine VoIP-Lizenz ist in Österreich nicht nötig. Nach § 6 Telekommunikationsgesetz 2021 sind die Absicht, eine Kommunikationsdienstleistung zu erbringen, ihre Änderung und ihre Beendigung der Regulierungsbehörde RTR vor Beginn der Tätigkeit zu melden. Die Meldung macht derjenige, der Kommunikation verkauft – Ihr Telekommunikationsanbieter. Der Betrieb als Teilnehmer reicht nichts ein.
  • Die Nummerierung verteilt die RTR (§ 50 TKG 2021 und Verordnung KEM-V 2009); nationale Nummern müssen aus allen Netzen erreichbar sein.
  • Die Nummer des Anrufers muss korrekt sein. § 139 TKG 2021 und § 5 KEM-V verpflichten den Telekommunikationsanbieter, die korrekte Nummer des Teilnehmers unverfälscht zu übermitteln und sie vor der Übermittlung zu prüfen. Die Anzeige einer anderen Nummer (CLIP no screening) ist dabei legal – aber nur von Nummern, deren Recht Sie haben.
  • Schutz vor Rufnummernmanipulation. Seit 01.09.2024 gilt die Verordnung der RTR: Österreichische Nummern bei Anrufen aus dem Ausland werden verifiziert, nicht bestätigte werden nicht angezeigt, nachgewiesene Manipulation wird blockiert.
  • Notrufe – 112; die Telekommunikationsanbieter nennen ihn ausdrücklich in den Leistungsbeschreibungen und leiten den Anruf an die Zentrale an der der Nummer zugeordneten Adresse weiter.
  • Dokumente. Der Vertrag wird mit einer österreichischen Rechtsperson geschlossen (Adresse, bei juristischen Personen – Registrierung), eine geografische Nummer wird mit Bindung an ihre Zone vergeben. Ein öffentliches Verfahren für ausländische Unternehmen beschreibt keiner der geprüften österreichischen Telekommunikationsanbieter – für sie führt der Weg zu internationalen Anbietern oder zu 0720-Nummern.
  • Die Gesprächsaufzeichnung erfordert keine gesonderte telefonische Genehmigung: Es gelten die DSGVO (Rechtsgrundlage der Verarbeitung und Information) und das Fernmeldegeheimnis. Die praktische Schlussfolgerung bleibt dieselbe – weisen Sie zu Beginn des Gesprächs auf die Aufzeichnung hin.
  • Kaltakquise. Laut Länderinformation von Telnyx (09.09.2026) verlangt § 174 TKG 2021 eine vorherige Einwilligung sowohl im B2C als auch im B2B; die Aufsicht liegt bei der RTR. Klären Sie vor dem Start der Anrufkampagne die Anforderungen mit Ihrem Telekommunikationsanbieter oder Rechtsanwalt.

Wenn es nicht funktioniert#

Symptom Österreichische Ursache Was zu tun ist
„keine Registrierung beim Anbieter“ bei Magenta Die Registrierung ist nur von einer Adresse aus erlaubt Tragen Sie die „Statische IP“ aus dem Tab „Server“ in das Feld „Freigeschaltene IP“ im Konto csc.magentabusiness.at ein
Stille als Antwort auf die Registrierung bei yuutel Port: 5060 ist für Anlagen hinter NAT gedacht, unsere PBX arbeitet ohne ihn Stellen Sie den Port 5084 ein
Innosoft registriert sich nicht Port 5160 statt 5060 oder ein fehlendes u im Login u+43… Gleichen Sie beide Felder mit „Anmeldedaten“ in MyInno ab
Drei verbindet sich auf keinem Port Bei Fremdzugang verlangt der Telekommunikationsanbieter Verschlüsselung von Signalisierung und Sprache Trunks über TLS und SRTP werden nicht unterstützt — wählen Sie einen anderen Telekommunikationsanbieter
Anrufe kommen durch, aber die Leitungen werden nicht unterschieden (peoplefone) Auf der Leitung ist der Typ „SIP-TRUNK“ nicht aktiviert Bitten Sie den Support oder den Partner, ihn zu aktivieren — das ist kostenlos
In den ausgehenden Anrufen erscheint die falsche Nummer (easybell) Im Konto ist ein Modus eingestellt, bei dem die Nummer nicht aus dem Anruffeld übernommen wird Stellen Sie „PBX bestimmt Anrufer-ID (CLIP No Screening)“ und „From Display“ ein
Kein Ton oder Abbruch (Magenta, Tele-Tec, A1) Der Trunk läuft nur auf G.711a, der Telekommunikationsanbieter bittet, G.722 auszuschließen Unser Set wird auf G.711a ausgehandelt; prüfen Sie den Ton mit einem ersten Testanruf und schreiben Sie bei Stille dem Telekommunikationsanbieter
Die Tonwahl funktioniert nicht (PCH IT Solution) Der Telekommunikationsanbieter sendet die Wahl über SIP INFO, die PBX erwartet RFC 2833 Sprachmenüs funktionieren auf diesem Trunk nicht — Sie brauchen einen anderen Telekommunikationsanbieter

Länderunabhängige allgemeine Ursachen finden Sie unter „Wenn Anrufe nicht durchgehen“; dort steht auch der SIP-Trace im Menü der Leitung. Prüfung von Adresse und Port — „Verbindung prüfen“.


Häufige Fragen#

Welchen Telekommunikationsanbieter wählen, wenn noch nichts angeschlossen ist?#

easybell Österreich. Der einzige im Land, der eine fertige Asterisk-Konfiguration veröffentlicht, und die Codecs darin sind genau unsere; der Port ist Standard, die Bestellung online, die Einstiegshürde — zwei Kanäle zu je 1 € pro Monat ohne Anschlussgebühr und ohne Mindestlaufzeit. Als Ausweichoptionen — Magenta (wenn Sie einen „erwachsenen“ Telekommunikationsanbieter brauchen und Ihnen eine erlaubte Adresse genügt) und yuutel (wenn Sie Kanäle in Dutzenden brauchen).

Kann man eine österreichische Nummer nehmen, wenn die Firma nicht in Österreich registriert ist?#

Bei einem lokalen Telekommunikationsanbieter — kaum: Der Vertrag wird mit einer österreichischen Rechtsperson geschlossen, und die Ortsnummer wird mit Bindung an die Zone vergeben, in der sich der Standort befindet. Ein öffentliches Verfahren für ausländische Firmen beschreibt keiner der geprüften Telekommunikationsanbieter. Ein praktikabler Weg ist ein internationaler Anbieter mit österreichischen Nummern; Dokumente für die Ortsnummer verlangt er ebenfalls, deshalb ist es einfacher, eine nomadische 0720 oder eine kostenlose 0800 zu nehmen.

Warum passt Drei nicht, und was ist mit A1?#

Drei verlangt bei Betrieb über einen fremden Internetzugang, sowohl die Signalisierung als auch die Sprache zu verschlüsseln, und Trunks über TLS und SRTP unterstützt unsere PBX nicht — die Kombination funktioniert nicht. A1 ist technisch bei der Registrierung machbar, aber als Netzabschlusspunkt ist im Vertrag sein eigener Router angegeben, die technische Beschreibung wird nur auf Anfrage herausgegeben, und das Produkt ist für Mikro- und Kleinunternehmen geschlossen. Bestellen Sie beide Incumbents erst nach einem schriftlichen „Ja“ zur Registrierung der PBX aus der Cloud.

Kann man in den ausgehenden Anrufen eine andere Nummer anzeigen?#

Nur eine andere eigene Nummer, auf die Sie ein Anrecht haben: Das Gesetz verlangt, eine korrekte Nummer zu übermitteln, und der Telekommunikationsanbieter ist verpflichtet, sie zu prüfen. Technisch muss das ebenfalls aktiviert werden: bei easybell — der Modus „PBX bestimmt Anrufer-ID“ und „From Display“, bei peoplefone — „CLI OPEN“, bei Magenta und A1 — ein gesonderter Antrag. Bei yuutel in Profil 2 und bei Innosoft mit mehreren Trunks wird die Nummer aus einem Dienst-Header gelesen, den unsere PBX nicht sendet, — dort wird die Nummer des Trunks angezeigt.

Wie viele Kanäle braucht ein Standort?#

Ein Kanal ist ein gleichzeitiges Gespräch; einem Restaurant genügen in der Regel 2–3. Bei easybell werden Kanäle einzeln gekauft (1 €/Monat, mindestens 2), bei fonira sind es im Basis-Plan 4, bei yuutel umfasst das Startpaket gleich 10. Klären Sie die Anzahl der Kanäle vor der Unterzeichnung: „Anrufe gehen nach dem zweiten nicht durch“ — das ist das Limit des Tarifs, kein Defekt.

Warum ist bei manchen Telekommunikationsanbietern der Port nicht 5060?#

So hat es der Telekommunikationsanbieter entschieden, und das ist kein Tippfehler: Drei schreibt ausdrücklich, dass es das Standard-UDP 5060 nicht unterstützt (bei ihm 5083), bei Innosoft hört der Trunk auf 5160, und yuutel hält 5060 für Anlagen hinter NAT und 5084 — für Anlagen mit öffentlicher Adresse wie unsere. Füllen Sie das Feld Port im Trunk-Formular nach der Dokumentation des Telekommunikationsanbieters aus, nicht nach der Voreinstellung.


Quellen#

Alle Links wurden am 09.09.2026 geprüft.

Telekommunikationsanbieter

Regulierung und Recht

Internationale Anbieter


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