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Synway SMG (GSM/LTE, FXO/FXS, E1)

So binden Sie ein modulares Gateway (GSM/LTE, Festnetzleitung, ISDN) an Ihre Telefonanlage an: IP-Adresse, Anmeldung an der Weboberfläche, SIP-Konto der Nebenstelle, Routen eingehender Anrufe, Prüfung und Zurücksetzen auf Werkseinstellungen

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Synway SMG (GSM/LTE, FXO/FXS, E1) — Einrichtung für unsere Telefonanlage

Synway SMG — eine Reihe von Gateways des chinesischen Herstellers Synway mit derselben Weboberfläche auf drei Plattformen. Die drahtlosen SMG4004/4008/4016/4032 nehmen 4–32 SIM-Karten auf (GSM, 3G oder LTE — je nach bei der Bestellung gewähltem Modul): das ist die Variante für ein Café, einen Salon oder einen Lieferservice, deren Hauptnummer mobil ist. Die analogen SMG1000-D4O/D8O/D16O/D32O verbinden 4–32 Stadtleitungen (FXO-Ports), die Hybride D2S2O…D16S16O zusätzlich noch alte analoge Telefone. Die digitalen SMG2000/SMG3000 arbeiten mit E1/T1-Strömen (ISDN PRI, SS7) — das ist die Klasse der Betreiber und Callcenter, für ein Lokal kaum nötig.

Für unsere Telefonanlage ist das Gateway eine weitere Nebenstelle: das gesamte Gateway (genauer: die Gruppe seiner Ports) oder jeder Port registriert sich am Server der Telefonanlage, und einen eingehenden Anruf auf eine SIM oder Leitung wählt das Gateway selbst auf die Nummer der Rundrufgruppe oder eines Mitarbeiters. Was für alle Gateways gleich ist (Zugangsdaten, wohin eingehende Anrufe geleitet werden, Netzwerk, Einschränkungen) — im Überblick „GSM-Gateways und Stadtleitungen“. Hier — Schritt für Schritt für Synway, mit Screenshots aus der Anleitung des Herstellers. Die Schritte sind für die drahtlose Serie SMG4000 geschrieben; bei der analogen SMG1000-D ist das Menü dasselbe, die Unterschiede sind direkt in den Schritten angegeben. Für digitale Gateways — ein eigener Block in Schritt 3.

Was Sie brauchen#

  • Die Zugangsdaten der Nebenstelle aus der Admin-Oberfläche: Telefonie → „Mitarbeiter und Gruppen“ → legen Sie einen Mitarbeiter für das Gateway an (zum Beispiel „GSM-Gateway, SIM MTS“) → „Passwort zurücksetzen“ → Fenster „Zugangsdaten der Nebenstelle“: SIP-Server, Interne Nummer, Login, Passwort, Port 5060, Transport UDP. Das Passwort wird einmal angezeigt — übertragen Sie es sofort in das Gateway. Ausführlich — „Zugangsdaten der Nebenstelle für das Gateway“.
  • Wie viele Nebenstellen: eine reicht, wenn alle Ports in einer Gruppe mit gemeinsamem Konto zusammengefasst werden (Schritt 3). Wenn in der Telefonanlage sichtbar sein soll, auf welche SIM oder Leitung angerufen wurde, legen Sie pro Port eine Nebenstelle an.
  • Die Nummer, auf die das Gateway eingehende Anrufe leiten soll: die Nummer der Rundrufgruppe (Telefonie → „Rundrufgruppen“, Nummern ab 700) oder die interne Nummer eines Mitarbeiters.
  • Für SMG4000 — eine SIM-Karte im Standardformat (mini-SIM) mit Sprachtarif und Antennen aus dem Lieferumfang, je eine pro Kanal. Den PIN-Code entfernen Sie besser vorher im Telefon. Das Modul des Gateways muss zum Netz Ihres Landes passen (siehe „Modelle der Reihe“).
  • Für SMG1000-D — Stadtleitungen, die an die FXO-Ports angeschlossen werden (RJ-11-Buchse).
  • Ein Netzwerkkabel, einen Computer mit Browser und ein Mobiltelefon — um die SIM oder Leitung anzurufen und den Anruf zu prüfen.

Schritt 1. Die IP-Adresse des Gateways ermitteln#

Ab Werk haben die SMG-Gateways die statische Adresse 192.168.1.101 am Port LAN1. Die SMG1000-D und die digitalen SMG2000/3000 haben zusätzlich LAN2 mit der Adresse 192.168.0.101 (bei der SMG1000-D ist er ab Werk ausgeschaltet). DHCP ist ab Werk nicht eingeschaltet.

  1. Für SMG4000: Setzen Sie die SIM-Karten ein und schrauben Sie die Antennen an. Für SMG1000-D: Schließen Sie die Leitungen an die FXO-Ports an. Schließen Sie die Stromversorgung an.
  2. Stecken Sie das Netzwerkkabel in LAN1, und geben Sie dem Computer eine Adresse aus demselben Subnetz, zum Beispiel 192.168.1.10.
  3. Öffnen Sie im Browser http://192.168.1.101 und gehen Sie zu Schritt 2.

Nach dem Login bringen Sie das Gateway in das Netz des Lokals: bei SMG4000 — Advanced Settings → Network, bei SMG1000-D — System Tools → Network. Adresstyp — Static, DHCP oder PPPoE. Wenn zwei LAN-Ports dieselben Einstellungen haben, arbeiten sie als Hot-Standby füreinander. Nach der Änderung der Adresse melden Sie sich erneut über die neue Adresse an.

Wenn das Gateway bereits im Netz steht und die Adresse unbekannt ist, gibt es bei Synway drei Wege:

  • Auf Werkseinstellungen zurücksetzen (siehe „Zurücksetzen auf Werkseinstellungen“) — die Adresse wird wieder 192.168.1.101. Das ist der Weg, den die Anleitung als ersten nennt.
  • Das Gateway per Stimme fragen (SMG4000). Rufen Sie vom Mobiltelefon die SIM des Gateways an: im Modus der zweistufigen Wahl antwortet es „Please dial the extension number“, und dann können Sie die Funktionstaste für die Adressabfrage eingeben. Die Tasten werden in Advanced Settings → Function Key festgelegt; auf dem Screenshot dieses Bildschirms in der Anleitung sind die Werkcodes *11* (Query LAN) und *61* (Set LAN), aber prüfen Sie sie in Ihrer Firmware im selben Abschnitt. Bei der SMG1000-D wird die Taste von einem analogen Telefon am FXS-Port eingegeben; bei reinen FXO-Modellen (D4O…D32O) gibt es keine FXS-Ports, und es bleiben nur Zurücksetzen oder Konsole.
  • Konsole: 115200 Bit/s, 8N1. Bei SMG4004/4008 — das Kabel RJ45→DB-9 aus dem Lieferumfang, bei SMG4016/4032 und SMG1000-D — mini-USB.

Schritt 2. In die Weboberfläche einloggen#

Was Wert
Adresse http://192.168.1.101 (oder die Adresse, die Sie in Schritt 1 vergeben haben)
Login admin
Passwort admin

Login und Passwort ab Werk sind bei allen drei SMG-Serien gleich: Es gibt nur einen Benutzer im Gateway. Beim ersten Login verlangt das Gateway keine Passwortänderung, aber Synway empfiehlt, es sofort zu ändern: System Tools → Change Password, nach der Änderung loggen Sie sich erneut ein. Passwort vergessen — dann hilft nur das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen.

Die Schaltfläche Reset unten auf jeder Einstellungsseite setzt das Gateway nicht zurück: Sie stellt im Formular nur nicht gespeicherte Änderungen wieder her. Gespeichert werden die Änderungen mit der Schaltfläche Save (in Bearbeitungsfenstern — Modify). Wenn das Gateway nach dem Speichern einen Neustart vorschlägt, stimmen Sie zu — sonst werden die Änderungen nicht wirksam.

Sicherheit der Weboberfläche
  • Stellen Sie das Gateway nicht ins Internet. Der Zugang zum Web kann über eine Whitelist von Adressen eingeschränkt werden: Advanced Settings → System Param → Access Setting.
  • Die Funktionstasten des Sprachmenüs (Abfrage und Änderung der Netzwerkeinstellungen) sind für jeden zugänglich, der die SIM im Modus der zweistufigen Wahl anruft. Wenn die Ports auf Static Binding umgestellt sind (Schritt 4), wird dem Anrufer das Menü nicht vorgespielt; wenn die Funktionen nicht benötigt werden, schalten Sie sie in Advanced Settings → Function Key aus.

Schritt 3. Zugangsdaten der Telefonanlage eingeben#

Bei Synway wird die Adresse der Telefonanlage einmal auf der Seite SIP festgelegt, während Login und Passwort für eine Portgruppe (eine Nebenstelle für das gesamte Gateway) oder für jeden Port (eine Nebenstelle pro SIM oder Leitung) gelten.

3.1. Adresse der Telefonanlage. Öffnen Sie VoIP Settings → SIP:

  • Registrar IP Address — der SIP-Server aus dem Fenster mit den Zugangsdaten; Registrar Port — 5060.
  • SIP Transport Protocol — UDP (Werkseinstellung). Beim SMG1000-D steht TLS in der Liste — wählen Sie es nicht: unsere Telefonanlage unterstützt kein TLS.
  • Registry Validity Period — Sie können die werkseitigen 600 Sekunden beibehalten.
  • Spare Registrar Server, Multi-Registrar Server Mode, Switch Signal Port if SIP Registration Failed und IMS Network — ausgeschaltet. Im Screenshot unten sind einige Häkchen nur als Beispiel aus dem Handbuch gesetzt; unsere Telefonanlage hat einen Server, ein Ersatzserver ist nicht nötig.
  • Register Gateway lassen Sie auf No, wenn Sie eine Portgruppe oder einzelne Ports registrieren (die Varianten finden Sie in 3.2).

Das Feld heißt „IP Address“, und das Handbuch sagt nicht, ob es einen Domänennamen akzeptiert (in der Liste der Gateway-Funktionen ist DNS angegeben). Tragen Sie die Adresse des SIP-Servers unverändert ein. Wenn das Gateway sie nicht speichert oder Failed bestehen bleibt, tragen Sie die IP-Adresse ein, in die der Servername aufgelöst wird, und beachten Sie: Ändert sich die Adresse des Servers, müssen Sie sowohl dieses Feld als auch die Route aus Schritt 4 aktualisieren.

Seite SIP Settings des Synway SMG4000: SIP Port 5060, Register Status, Register Gateway, SIP Account, Password, Authentication Username, Registrar IP Address, Registrar Port, Spare Registrar Server, Registry Validity Period 600, SIP Transport Protocol UDP, IMS Network Screenshot: Synway SMG Series Wireless Gateway User Manual v1.8.0, S. 27.

3.2. Zugangsdaten der Nebenstelle. Eine Nebenstelle für das gesamte Gateway ist die einfachste Variante. Öffnen Sie Port Settings → Port Group → Add New:

  • Description — ein beliebiger Name, leer lassen ist nicht möglich;
  • Register Port Group — Yes, dann erscheinen SIP Account und Password;
  • Authentication Mode — Register Port Group. Die Werkseinstellung Do Not Register bedeutet, dass Anrufe vom Gateway zur Telefonanlage ohne Autorisierung erfolgen und die Telefonanlage sie nicht annimmt, selbst wenn die Registrierung grün ist;
  • Port — markieren Sie die benötigten Ports (Check All — alle) → Save.
In der Admin-Oberfläche („Zugangsdaten der Nebenstelle“) Feld im Gateway
SIP-Server VoIP Settings → SIP → Registrar IP Address
Port 5060 VoIP Settings → SIP → Registrar Port
Transport UDP VoIP Settings → SIP → SIP Transport Protocol = UDP
Login sip-…-<Nummer> Port Group → SIP Account — die vollständige Zeichenkette, nicht nur die Nummer
Passwort Port Group → Password
Interne Nummer wird nicht eingegeben — merken Sie sich einfach, welche Nebenstelle vom Gateway belegt ist
— Port Group → Authentication Mode = Register Port Group

Fenster Port Group-Add des Synway SMG4000: Description, Register Port Group = YES, SIP Account, Password, Authentication Username, Server Index, Authentication Mode, Port Select Mode, Portliste mit den Schaltflächen Check All und Inverse Screenshot: Synway SMG Series Wireless Gateway User Manual v1.8.0, S. 96.

Die Felder Authentication Username und Server Index sind im Screenshot sichtbar, weil im Beispiel des Handbuchs IMS Network und Multi-Registrar Server Mode eingeschaltet sind; bei ausgeschalteten Funktionen fehlen sie. Ein Port, der bereits zu einer Gruppe gehört, kann keiner weiteren hinzugefügt werden.

Weitere Varianten: eine Nebenstelle pro Port oder Registrierung des gesamten Gateways
  • Eine Nebenstelle pro SIM oder Leitung. In der Admin-Oberfläche — pro Betreiber für jeden Port. Im Gateway — Port Settings → Port (beim SMG1000-D — Port Settings → FXO) → Modify beim Port: Register Port = Yes, SIP Account = der vollständige Login dieser Nebenstelle (die Werkseinstellung 80XX, zum Beispiel 8001 bei Port 1 — ersetzen Sie sie), Password. Bei der Portgruppe stellen Sie Authentication Mode = Register Port ein. So ist in der Telefonanlage sichtbar, welche Nummer angerufen wurde. Vergeben Sie nicht mehreren Ports denselben Login: Jeder Port registriert sich separat, und auf einer Nebenstelle sammeln sich viele Registrierungen. Für einen gemeinsamen Login gibt es die Portgruppe.
  • Registrierung des gesamten Gateways (SMG1000-D). Auf der Seite VoIP Settings → SIP: Register Gateway = Yes, SIP Account und Authentication Username = Login, Password; bei der Portgruppe — Authentication Mode = Register Gateway. Im Handbuch der Wireless-Serie v1.8.0 fehlt diese Variante in der Liste von Authentication Mode, verwenden Sie daher für das SMG4000 die Portgruppe.

3.3. Die Nummer des Anrufers gehört in den Namen, nicht in den Login. Öffnen Sie VoIP Settings → SIP Compatibility und stellen Sie Set CallerID Position = Displayname of From Field ein. Werkseitig ist Username of From Field eingestellt: Das Gateway setzt die Nummer des Mobilfunkteilnehmers an die Stelle des Logins im From-Header, und die Telefonanlage erkennt in dem Anruf ihre Nebenstelle nicht. Die Registrierung bleibt dabei grün, und eingehende Anrufe werden abgewiesen.

Codecs, DTMF, NAT, Verschlüsselung
  • Codecs — VoIP Settings → Media → CODEC Priority: an erster Stelle G711A und G711U (PCMA/PCMU). G729, G723, AMR und iLBC verwendet unsere Telefonanlage nicht — entfernen Sie sie besser. Beim SMG4000 können Sie G722 beibehalten; beim SMG1000-D gibt es das nicht, G.711 genügt.
  • DTMF — ebenda, DTMF Transmit Mode = RFC2833 (Werkseinstellung; nicht In-band und nicht Signaling).
  • NAT — VoIP Settings → NAT Setting: Rport ist werkseitig eingeschaltet, das genügt hinter dem Router eines Betriebs in der Regel; STUN ist nicht nötig. Schalten Sie SIP ALG am Router aus. In SIP Compatibility gibt es Server Status Detection — ein periodischer „Ping“ des Servers (werkseitig 0 — ausgeschaltet; das Handbuch schlägt 15 s vor, falls die Funktion benötigt wird).
  • SIP Encryption / RTP Encryption — herstellereigene Verschlüsselung für VOS-Softswitches. Schalten Sie sie nicht ein: Unsere Telefonanlage unterstützt sie nicht.
Digitale Gateways SMG2000 / SMG3000 (E1)

Bei der digitalen Serie werden die Zugangsdaten als SIP-Trunk mit Registrierung angelegt:

In der Admin-Oberfläche Feld im SMG2000 / SMG3000
SIP-Server / Port 5060 SIP Settings → SIP Trunk: Remote Address / Remote Port; SIP Settings → SIP Register: Register Address / Register Port
Transport UDP SIP Trunk → Transport Protocol = UDP; SRTP Mode = RTP
Login sip-…-<Nummer> SIP Register → Username und Authentication Username — die vollständige Zeichenkette
Passwort SIP Register → Password

Das Feld Remote Address akzeptiert laut Handbuch sowohl eine IP-Adresse als auch einen Domänennamen. Fügen Sie den Trunk in SIP Settings → SIP Trunk Group hinzu. Eingehende Anrufe von E1 — Route Settings → PSTN to IP: Call Initiator — die Gruppe der PCM-Ströme, CallerID/CalleeID Prefix = *, Call Destination — die Gruppe der SIP-Trunks mit unserem Trunk. Die gewählte Festnetznummer kommt in der Telefonanlage als angerufene Nummer an; damit der Anruf in eine Rufgruppe gelangt, ersetzen Sie sie durch die Nummer der Gruppe mit der Regel Number Manipulation → PSTN Call In CalleeID.

Schritt 4. Eingehende Anrufe an die Telefonanlage weiterleiten#

Jetzt muss dem Gateway gesagt werden, was mit einem Anruf auf eine SIM oder eine Leitung geschehen soll: welche Nummer an der Telefonanlage gewählt werden soll. Ab Werk arbeitet der Port im Modus der zweistufigen Wahl: Das Gateway nimmt den Hörer ab, der Anrufer hört „Please dial the extension number“ und muss die Nummer selbst nachwählen, und nach der dritten Wiederholung der Ansage legt das Gateway auf. Für Gäste ist das nicht geeignet.

  1. Nummer in der Telefonanlage. Port Settings → Port (beim SMG1000-D — Port Settings → FXO) → Modify beim Port: Connection Method = Static Binding, im erscheinenden Feld Bound Number — die Nummer der Rufgruppe (ab 700) oder die Nebenstelle des Operators → Modify. Für alle Ports auf einmal — Batch Modify mit Bound Number Step Rule = Same.
  2. Konto für den Anruf. Bei der Portgruppe aus Schritt 3 muss Authentication Mode = Register Port Group (oder Register Port) eingestellt sein — sonst ruft das Gateway die Telefonanlage ohne Autorisierung an.
  3. Route Tel→IP. Ab Werk gibt es keine Regeln. Öffnen Sie Route Settings → Tel→IP (beim SMG1000-D — Tel to IP) → Add New: Description — beliebig, Source Port Group — Ihre Gruppe (oder * — beliebige), CallerID Prefix und CalleeID Prefix = *, Destination IP — der SIP-Server aus dem Fenster mit den Zugangsdaten, Destination Port — 5060 → Save. Zum Domänennamen in Destination IP — dasselbe wie in Schritt 3.1: Das Handbuch beschreibt das Feld als IP-Adresse.

Fenster Port-Modify des Gateways Synway SMG4000: Port 1, Register Port, SIP Account 8001, Password, Connection Method = Static Binding, Bound Number, Echo Canceller, Forbid Outgoing Call, Forbid Incoming Call, Caller ID Detection Screenshot: Synway SMG Series Wireless Gateway User Manual v1.8.0, S. 93.

Fenster Tel->IP Routing Rule des Gateways Synway SMG4000: Index 63, Description, Source Port Group, CallerID Prefix und CalleeID Prefix = *, Destination IP, Destination Port 5060 Screenshot: Synway SMG Series Wireless Gateway User Manual v1.8.0, S. 103.

Nummer des Anrufers. Das Gateway ermittelt die Nummer des Teilnehmers (Caller ID Detection ist beim Port ab Werk eingeschaltet; bei FXO-Leitungen wird das Format in Advanced Settings → FXO → FSK Standard festgelegt: ETSI — Europa, GR-30 — Nordamerika und China, NIT — Japan) und übergibt sie bei der Konfiguration aus Schritt 3.3 im angezeigten Namen des SIP-Anrufs. In der Bedienoberfläche des Operators wird sie noch nicht angezeigt: Der Anruf erscheint als von der Nebenstelle des Gateways kommend. Routing-Regeln für Anbieternummern (Zeitplan, Sprachmenü) werden auf Anrufe vom Gateway nicht angewendet — dieselbe Aufgabe löst die Rufgruppe mit ihren zeitabhängigen Varianten (siehe „Wohin eingehende Anrufe leiten“).

Ausgehende Anrufe. Aus der Telefonanlage nach außen über die SIM-Karten oder Leitungen dieses Gateways zu telefonieren, ist vorerst nicht möglich: Die Ausgehend-Regel der Telefonanlage führt nur zur Leitung des SIP-Anbieters. Das Gateway selbst kann das (Route Settings → IP→Tel/IP), aber für unsere Telefonanlage konfigurieren Sie diese Route nicht. Ausgehende Anrufe von Ihrer eigenen Nummer — über den SIP-Anbieter, mehr dazu — „Ausgehende Anrufe über das Gateway — vorerst nicht“.

FXO-Leitungen: Auflegen und Länderprofil
  • Advanced Settings → Area Selection — wählen Sie das Land: Das Gateway stellt dafür automatisch Töne, Rufsignal, Speisung und Leitungsimpedanz ein. Die Länderliste finden Sie in der Oberfläche selbst.
  • Wenn der Anruf nicht beendet wird, wenn der Teilnehmer aufgelegt hat: Die Erkennung des Besetztzeichens — Advanced Settings → Tone Detector; beim Port gibt es Polarity Reversal Detection (ab Werk ausgeschaltet; laut Handbuch lässt es sich nicht mit der zweistufigen Wahl kombinieren) und Silence Detection (ausgeschaltet).
  • Die Nummer des Anrufers erwartet das Gateway bis zu 10 s (Calling Party Detection Time), bevor es die Telefonanlage anruft.

Schritt 5. Registrierung und Anruf prüfen#

  1. Registrierung im Gateway. Operation Info → Port State: In der Spalte SIP Reg Status — Registered. Der Status der Portgruppe ist auch in der Liste Port Settings → Port Group zu sehen (Register Status). Unregistered — die Registrierung ist nicht eingeschaltet, Failed — der Server hat sie abgelehnt.
  2. SIM im Netz (SMG4000). Auf derselben Seite beim Port — Connection Connect, Signalpegel (Signal) und Nummer der SIM. Die Portanzeige am Gehäuse: Grün leuchtet — Port frei, Grün blinkt — Gespräch läuft, Rot leuchtet — Port nicht verfügbar, Rot blinkt — Modul ausgeschaltet.
  3. Registrierung im Adminbereich. Telefonie → Tab „Mitarbeiter und Gruppen“ — bei der Nebenstelle des Gateways leuchtet ein grüner Punkt.
  4. Anruf. Rufen Sie vom Mobiltelefon die Nummer der SIM oder der Stadtleitung an — es sollten die Operatoren der Gruppe (oder der Operator) aus Bound Number klingeln.
  5. Klang — Echo-Test *43. Die Registrierung sagt nichts über den Klang aus. Tragen Sie vorübergehend in Bound Number des Ports die Nummer *43 ein, speichern Sie und rufen Sie die SIM oder die Leitung an: Die Telefonanlage gibt einen kurzen Ton, und danach gibt sie Ihre Stimme mit Verzögerung zurück — sprechen Sie etwa zehn Sekunden. Hören Sie den Ton und sich selbst — ist der Klang in beide Richtungen in Ordnung; der Ton ist da, aber Sie selbst nicht — kommt der Klang nicht vom Gateway zur Telefonanlage; nicht einmal der Ton ist da — kommt er nicht von der Telefonanlage zum Gateway. Das Ergebnis des Tests ist im Anrufprotokoll zu sehen. Stellen Sie nach der Prüfung in Bound Number wieder die Nummer der Gruppe oder des Operators ein.

Seite Port State des Gateways Synway SMG4000: pro Zeile ein Port — Type GSM, State, CallerID, CalleeID, SIM Card Used, Cell Phone No., Connection, Signal, SIP Reg Status Screenshot: Synway SMG Series Wireless Gateway User Manual v1.8.0, S. 19.

Alles zur Prüfung — in der Übersicht, Abschnitt „Wie prüfen“.

Zurücksetzen auf Werkseinstellungen#

Ein Zurücksetzen ist nötig, wenn das Passwort für die Weboberfläche oder die Adresse des Gateways vergessen wurde, das Gateway mit fremden Einstellungen übernommen wurde oder sich unvorhersehbar verhält. Speichern Sie vor dem Zurücksetzen eines produktiven Gateways dessen Einstellungen: System Tools → Backup & Upload → Backup (Wiederherstellen – ebenda, Upload; nach dem Hochladen der Datei startet das Gateway selbst neu).

Mit der Reset-Taste. Halten Sie beim SMG4000 die Taste Reset 3 Sekunden lang gedrückt – das Gateway kehrt zu den Werkseinstellungen zurück. Beim SMG4004/4008 befindet sich die Taste an der Frontblende, beim SMG4016/4032 an der Rückseite. Beim SMG1000-D und den digitalen SMG2000/3000 spricht das Handbuch nur von „langem Drücken“, ohne genaue Zeitangabe.

Über die Weboberfläche. System Tools → Factory Reset → Reset – „restore all configurations on the gateway to factory settings“. Verwechseln Sie dies nicht mit der Taste Reset unten auf den Einstellungsseiten: Diese macht nur nicht gespeicherte Formularänderungen rückgängig.

Was gelöscht wird: alle Einstellungen – Konten von Gruppen und Ports, gebundene Nummern, Routen, Netzwerkeinstellungen, das Passwort der Weboberfläche. Was danach zu tun ist: Das Gateway ist wieder unter http://192.168.1.101 mit dem Login admin / admin erreichbar – beginnen Sie mit Schritt 1. Login und Passwort der Nebenstelle im Adminbereich ändert das Zurücksetzen des Gateways nicht; wenn das Passwort der Nebenstelle nicht gespeichert wurde, vergeben Sie mit der Taste „Passwort zurücksetzen“ ein neues. Allgemeines zum Zurücksetzen von Gateways – in der Übersicht.

Wenn sich das Gateway nicht registriert#

  1. Die Registrierung ist nicht aktiviert. Der Status Unregistered bedeutet, dass bei der Gruppe Register Port Group = No gesetzt ist (beim Port – Register Port = No) oder SIP Account und Password nicht ausgefüllt sind: Ohne beide Felder registriert sich das Gateway nicht.
  2. Failed – der Server hat die Registrierung abgelehnt. In SIP Account muss der vollständige Login sip-…-<Nummer> stehen, nicht nur die Nummer und nicht das werkseitige 80XX; das Passwort ist das zuletzt ausgegebene. Prüfen Sie Registrar Port = 5060 und SIP Transport Protocol = UDP (nicht TLS). Ob das Gateway den Server sieht, zeigt System Tools → PING Test: Das Feld Destination Address akzeptiert auch einen Domänennamen. Wenn der Servername in Registrar IP Address nicht funktioniert, tragen Sie die IP-Adresse ein (Schritt 3.1).
  3. Die Registrierung ist grün, aber eingehende Anrufe werden abgewiesen. Prüfen Sie Set CallerID Position = Displayname of From Field (Schritt 3.3) und den Authentication Mode der Gruppe – nicht Do Not Register.
  4. Der Anrufer hört „Please dial the extension number“. Beim Port ist noch Connection Method = Two Stages Dialing Mode gesetzt – stellen Sie Static Binding mit der Nummer der Gruppe ein (Schritt 4). Wenn die Felder Connection Method und Bound Number in den Port-Einstellungen fehlen, ist im Gateway die Funktion SIP Station aktiviert (Abschnitt VoIP Settings) – laut Handbuch blendet sie diese aus.
  5. Das Gateway ist registriert, aber der Anruf auf SIM oder Leitung erreicht die Gruppe nicht. Es fehlt eine Regel Tel→IP, oder darin sind Destination IP / Destination Port falsch; die Nummer in Bound Number lässt sich von den Telefonen der Telefonanlage nicht wählen. Die angerufene Nummer lässt sich auch mit der Regel Number Manipulation → Tel→IP CalleeID festlegen.
  6. SIM ist nicht im Netz (SMG4000). Die PIN ist nicht abgefragt oder falsch eingegeben (Wireless Settings → PIN Manage; nach drei falschen PIN-Eingaben ist ein PUK nötig), die Antennen sind nicht angeschlossen, das Modul ist für eine andere Region, oder im Land sind 2G/3G abgeschaltet und das Gateway ist eine 2G/3G-Version.

Allgemeine Ursachen (SIP ALG am Router, geschlossener UDP-Port 5060) – in der Übersicht, Abschnitt „Wenn sich das Gateway nicht registriert“; zu Netzwerk und SIM – „Netzwerk des Betriebs, NAT und SIM-Karte“.

Modelle der Familie#

Die Buchstaben nach der Kanalzahl beim SMG4000 bezeichnen das Funkmodul, das bei der Bestellung gewählt wird: G — nur GSM (2G), W / WA / WT / WZ — 3G, C — CDMA, LE / LC / LT / LV — LTE für verschiedene Regionen.

Modell Ports / Kanäle Netz / Leitung Unterschiede bei der Einrichtung
SMG4004 / SMG4008 4 / 8 SIM, 2 LAN-Ports GSM, 3G, CDMA oder LTE — je nach Modul Tischgehäuse, Stromversorgung 12 V; Reset-Taste an der Vorderseite; Konsole RJ45→DB-9
SMG4016 / SMG4032 16 / 32 Kanäle, je 4 SIM pro Kanal (64 / 128 SIM) dasselbe 1U; SIM-Rotation (Wireless Settings → SIM Card) — für Callcenter; Reset an der Rückseite; Konsole mini-USB
SMG4000 (1 Port) 1 Kanal, 4 SIM-Slots, Wi-Fi GSM / CDMA / UMTS laut Datenblatt von 2019; es gibt kein Handbuch und keine Produktseite — fragen Sie Ihren Lieferanten
SMG1000-D4O / D8O 4 / 8 FXO (RJ-11), 2 LAN-Ports analoge Stadtleitung Mini-Gehäuse; Ports — Port Settings → FXO, Route — Tel to IP, Netzwerk — System Tools → Network; Codecs G.711 und G.729, ohne G.722
SMG1000-D16O / D32O 16 / 32 FXO dasselbe 1U, Stromversorgung 100–240 V; Menü wie beim D4O
SMG1000-D2S2O … D16S16O 2+2 … 16+16 FXS+FXO Leitungen + analoge Telefone FXO — wie oben; Telefone an FXS sind Nebenstellen, siehe „SIP-Telefone einrichten“
SMG1000 (A/B/C-type) 4–32 FXS/FXO dasselbe Vorgänger der D-Serie mit derselben Weboberfläche; ob sie noch verkauft werden — fragen Sie Ihren Lieferanten
SMG2030 / 2060 / 2120 1 / 2 / 4 E1/T1 ISDN PRI, SS7, R2 SIP-Trunk mit Registrierung (Block in Schritt 3); in der aktuellen Produktliste von Synway nicht aufgeführt
SMG3000-B1 / B2 / B4, B1L / B2L, C1L 1 / 2 / 4 E1/T1 ISDN PRI, SS7, R2 dasselbe; SMG3008…3064 (8–64 E1) — Betreiberklasse

Für einen Betrieb mit 1–4 Mobilfunknummern eignet sich das SMG4004/4008 in der LTE-Version (LE oder LT), für analoge Leitungen — SMG1000-D4O/D8O. Die Versionen G, W und C wählen Sie nicht dort, wo 2G-, 3G- oder CDMA-Netze abgeschaltet werden.

Welches Funkmodul des SMG4000 passt zu Ihrem Land

Die Frequenzbänder gibt das Modul vor, im Feld lässt es sich nicht wechseln (Handbuch v1.8.0, Datenblatt SMG4000):

Version Frequenzbänder Für wen
G / GZ GSM 850/900/1800/1900 nur 2G
W GSM 900/1800, UMTS 900/2100 3G: Europa, Asien, Afrika
WA GSM 850/900/1800/1900, UMTS 850/1900 3G: Nord- und Lateinamerika
WZ GSM 850/900/1800/1900, UMTS 850/900/1900/2100 3G: weltweit
LE LTE FDD B1/B3/B5/B7/B8/B20, TDD B38/B40/B41, WCDMA B1/B5/B8, GSM B3/B8 Europa, Naher Osten, Afrika
LT LTE FDD B1/B2/B3/B4/B5/B7/B8/B28, TDD B40, WCDMA B1/B2/B5/B8, GSM B2/B3/B5/B8 Australien, Lateinamerika
LV LTE FDD B4/B13 US-Netze vom Typ Verizon
LC LTE FDD B1/B3, TDD B38–B41 u. a. China

Vergleichen Sie die Frequenzbänder mit denen, die Ihr Betreiber verwendet. Ob bei den LTE-Versionen Sprache über VoLTE funktioniert, lässt sich anhand der Dokumente nicht feststellen — fragen Sie vor dem Kauf Ihren Lieferanten und Ihren Betreiber.

Häufige Fragen#

Kann man über dieses Gateway aus der Telefonanlage nach außen mit einer SIM- oder Leitungsnummer telefonieren?#

Bisher nicht — bei uns arbeitet das Gateway nur für eingehende Anrufe. Synway selbst kann ausgehende Anrufe (Route IP→Tel/IP), aber unsere Telefonanlage sendet Anrufe noch nicht an die Nebenstelle des Gateways als Leitung. Ausgehende Anrufe mit Ihrer eigenen Nummer — über einen SIP-Anbieter.

Wie viele Nebenstellen braucht das Gateway bei 4 oder 8 SIM?#

Eine: Fassen Sie die Ports in einer Gruppe mit Register Port Group = Yes und Authentication Mode = Register Port Group zusammen. Eine Nebenstelle pro Port ist nur nötig, wenn in der Telefonanlage sichtbar sein muss, welche Nummer angerufen wurde.

Warum hört der Anrufer „Please dial the extension number“?#

Das ist der werkseitige Portmodus Two Stages Dialing Mode: Das Gateway erwartet, dass der Anrufer die Nebenstelle selbst wählt. Stellen Sie bei den Ports Connection Method = Static Binding und die Gruppennummer in Bound Number ein (Schritt 4).

Funktioniert das Gateway dort, wo 2G und 3G abgeschaltet wurden?#

Sie brauchen eine LTE-Version für Ihre Region (LE, LT, LV), und der Betreiber muss sie ins Sprachnetz lassen. Ob das Modul über VoLTE telefoniert, bestätigen die Dokumente von Synway nicht — fragen Sie Ihren Lieferanten und Ihren Betreiber. Die Versionen G, W und C nehmen in einem solchen Netz keine Anrufe an.

Warum ist in der Oberfläche die Nummer des Anrufers nicht sichtbar?#

Das Gateway übermittelt die Nummer (im angezeigten Namen), aber unsere Telefonanlage zeigt den Anruf noch als von der Nebenstelle des Gateways kommend an. Das ist eine Einschränkung der Telefonanlage, keine Einstellung des Gateways. Set CallerID Position wieder auf Username of From Field zu setzen ist nicht nötig — dann werden Anrufe nicht mehr angenommen.

Was sind die Funktionen IMEI Modify, BS Select, SIM Bank und SIM-Rotation?#

Das sind Werkzeuge von Betreibern für massenhafte Verkehrsabwicklung. Im Betrieb aktivieren Sie sie nicht: Der Betreiber sperrt die SIM für solches Verhalten, und der Wechsel der IMEI ist in vielen Ländern illegal. SMS, USSD und Guthabenabfrage verarbeitet das Gateway selbst: Wireless Settings → Short Message / USSD, Call Management → Balance. Allgemein zu SIM im Gateway — „Netz des Betriebs, NAT und SIM-Karte“.

Quellen#

Dokumente von Synway, Zugriffsdatum — 10.09.2026:

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